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Fußball regional MTV Eintracht Celle und TuS FC kämpfen im Bezirkspokal um Achtelfinaleinzug
Sport Fußball regional MTV Eintracht Celle und TuS FC kämpfen im Bezirkspokal um Achtelfinaleinzug
11:52 29.07.2014
MTV Eintrachts Jiyan Alin (links) setzt sich in dieser Szene - des Porta-Pokals gegen TuS-Neuzugang Matthias Wörner durch. Am Ende aber gewann der TuS Celle FC mit 4:0. Quelle: Hauke Schilling
Celle Stadt

Die erste Runde ist an den TuS Celle FC gegangen: Vor drei Wochen schlug der Fußball-Landesligist den MTV Eintracht beim Porta-Pokal in Ramlingen deutlich. Am Mittoch im Pokal-Derby hat der Bezirksligist die Chance zur Wiedergutmachung. Wer wird der letzte Celler Verein im Achtelfinale sein? Es kann nur einen geben.

MTV Eintracht Celle –

TuS Celle FC

(Mittwoch, 19 Uhr)

Am MIttwoch steigt das mit Spannung erwartete Celler Ortsderby zwischen dem MTV Eintracht Celle und dem TuS Celle FC in der 2. Hauptrunde des Bezirkspokals. Am Sonntag schaltete der MTVE den SSV Südwinsen mit einem ungefährdeten 3:1-Sieg aus, TuS gewann knapp mit 1:0 im Duell beim FC Firat Bergen. „Das ist natürlich ein absoluter Leckerbissen für alle Celler Fußballfans“, drückte TuS-Trainer Hilger Wirtz seine Freude über die Begegnung aus. Ging es nach dem Wunsch der Gastgeber hätte es dieses Aufeinandertreffen auch in der kommenden Landesliga-Saison gegeben, die Eintracht scheiterte aber bekanntermaßen in der Aufstiegsrelegation.

Jetzt kreuzen sich die Wege der beiden Kontrahenten von der Nienburger Straße zum zweiten innerhalb von drei Wochen. Beim Porta-Cup in Ramlingen gab es einen klaren 4:0-Sieg für den Oberliga-Absteiger. Das ist selbstredend Motivation genug für die Eintracht, die in diesem Prestige-Duell die Revanche wollen. „Wir werden uns nicht nochmal so vorführen lassen wie in Ramlingen“, schaut MTVE-Trainer Frank Weber voraus.

Besondere Brisanz genießt dieses Match, da es auf beiden Seiten einige Spieler gibt, die bereits beide Trikots getragen haben. Vor der Saison wechselten Lars Lutschewitz und Sven Perrei (zum MTVE) sowie Nils Speckmann und Peter Meisner (zu TuS) das Lager. Beide Trainer sehen ihre Teams nahezu auf Augenhöhe, es sollte die Tagesform über den Einzug ins Achtelfinale entscheiden.

Die neu formierte Mannschaft des TuS FC befindet sich noch in einem Entwicklungsprozess der seine Zeit brauchen wird, davon sind die Verantwortlichen überzeugt. „Wir müssen besonders im fußballerischen Bereich noch dazulernen“, weiß Wirtz. Diese Einschätzung wurde besonders beim Spiel in Bergen deutlich, hier ist der Landesligist einiges schuldig geblieben. Die Eintracht hat sich im Vergleich zur Vorsaison noch einmal in allen Mannschaftsteilen verstärkt und will dominant auftreten. „Bei unserer Offensivpower können wir gar nicht abwartend spielen“, sagte Weber.

Ähnlich wie gegen Südwinsen will Weber den Gegner früh unter Druck setzen und zu Fehlern zwingen, um dann schnell in die Spitze zu spielen. Dagegen weiß Wirtz ein probates Gegenmittel: „Wir müssen ballsicher agieren, um gar nicht erst unter Druck zu geraten“, lautet seine Vorgabe. Darüber hinaus will er das Spiel über die Flügel forcieren.

Von Jens Tjaden