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Fußball regional MTV Eintracht empfängt den Heeslinger SC
Sport Fußball regional MTV Eintracht empfängt den Heeslinger SC
16:34 15.09.2017
Von Jürgen Poestges
MTV Eintrachts Daniel Ruchatz (links) im Vorwärtsgang. So wollen die Fans ihn undseine Mannschaftskollegen am Sonntag gegen Heeslingen sehen. Quelle: Michael Schäfer (Archiv)
Celle

„Wir haben in den vergangenen Wochen gesehen, dass wir mithalten können, wenn wir unsere Leistung abrufen. Und wir wollen die Punkte in Celle behalten, um immer den Kontakt zu den Klubs über dem Strich zu halten.“

Die unglückliche Niederlage vom vergangenen Wochenende in Wunstorf, wo eine 2:1-Führung bis fünf Minuten vor Spielende hielt, und man dann doch 2:3 verlor, habe natürlich weh getan. „Das steckst du als Fußballer nicht so einfach weg“, sagt der Trainer. Auf der anderen Seite aber könne man auch Kraft ziehen aus solchen Spielen. „Wir waren nah dran am Dreier, haben durch blöde Umstände verloren – aber wir haben mitgehalten.“ Außerdem wolle man jetzt auch nach vorne schauen.

Entsprechend geht das Team auch in die Partie gegen Heeslingen. „Das ist eine erfahrene Mannschaft, die auf ihre gute Defensive baut. Sie haben außerdem die 0:2-Heimniederlage gegen Delmenhorst von vergangener Woche wettzumachen.“ Wirtz erwartet erst einmal ein längeres Abtasten auf dem Platz. „Und dann wird entscheidend sein, wer besser und schneller in sein Spiel findet.“

Fehlen werden am Sonntag Tim Struwe und Adrian Zöfelt, die beiden sind im Urlaub. „Das sind zwei Stammspieler, die jetzt ausfallen. Aber dann müssen halt andere in die Bresche springen“, sagt Wirtz. Festlegen auf den Ersatz will er sich aber nicht. „Es gibt einige. Da ist ein Björn Lohmann, ein Serhat Akyol oder auch ein Valentin von Behr – wir werden das nach dem Abschlusstraining entscheiden.“

Insgesamt zeigt sich der Coach mit der Entwicklung seiner Spieler zufrieden. „Was wollten wir denn erwarten? Da sind Jungs dabei, die kommen aus der Kreisliga und sollen nun in der Oberliga auf einmal mithalten. Das geht nicht von heute auf morgen.“ Man habe gewusst, dass es keine leichte Saison werden würde. „Aber wir wollten die Spiele in dieser Liga haben, jetzt haben wir sie. Und wir müssen da immer an unsere Leistungsgrenze gehen. Wenn wir schlecht spielen, verlieren wir.“

Die Partien zu Hause sind aber besondere für die Truppe. „Das ist schon ein tolles Gefühl für die Jungs und mich, vor den eigenen Fans zu spielen“, sagt Wirtz. Und geht am Sonntag von einem Sieg und drei Punkten aus.