Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Fußball regional MTVE heiß auf Hodenhagen
Sport Fußball regional MTVE heiß auf Hodenhagen
19:38 06.02.2014
Von Heiko Hartung
Lang ist es her: Das letzte Heimspiel bestritt MTV Eintracht Celle - Mitte November gegen Este. Marc Matthesius (beim Schuss) und sein Team gewannen 7:0. Ein Sieg soll nun auch gegen Hodenhagen her. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Nachdem das Derby gegen Westercelle am vergangenen Wochenende der Platzsperre zum Opfer gefallen ist, sind die Fußballer vom MTV Eintracht Celle jetzt „noch heißer“, die ersten Punkte des Jahres in der Bezirksliga einzufahren. Und wenn die Nachholpartie gegen den SV Hodenhagen am Sonntag, 15 Uhr, nicht erneut abgesagt wird, wartet auf den Tabellendritten eine Pflichtsieg-Aufgabe. „Wir sind durchgängig besser besetzt als der Gegner und nehmen die Favoritenrolle an“, sagt MTVE-Coach Frank Weber von den eigenen Stärken überzeugt.

Dass der Drittletzte Hodenhagen mit Jens Ludwig (35) einen neuen Trainer an der Seitenlinie präsentiert, lässt Weber recht kalt. „Die wissen, dass sie ihre Punkte zum Klassenerhalt gegen andere holen müssen.“ Die Celler können ihrerseits mit einem Sieg an TV Meckelfeld vorbei auf Platz zwei klettern. Richten soll das gegen die zweitschlechteste Abwehr der Liga (60 Gegentore) der zweitbeste Sturm (51 Treffer). Weber: „Wir wollen ein schnelles Tor.“ Neuzugang Fadil Yavsan (der Torjäger kam in der Winterpause aus Soltau) und Außenstürmer Benjamin Zeising haben einen Platz in der Startelf sicher. „Benni hat aufgrund seiner Verletzung ein halbes Jahr nicht trainiert, aber was er in den letzten Wochen im Training gezeigt hat war Spitzenklasse. Und Fadil hat eine eingebaute Torgarantie. Der steht immer richtig“, schwärmt Weber. Ein Einsatz von Stürmer Manuel Brunne ist aufgrund von Leistenproblemen fraglich.

In dieser Woche hat die Eintracht wegen der Platzsperre nur Laufeinheiten und ein Zirkeltraining in der MTV-Halle absolvieren können. Trotzdem soll der Ball gegen die Hodenhagener um ihren Kapitän Tobias Schweinefuß ordentlich laufen. „So schnell verlernt man das ja nicht“, sagt Weber.