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Fußball regional Marc von der Ohe trifft in dritter Minute der Nachspielzeit zum 3:2 für Eschede
Sport Fußball regional Marc von der Ohe trifft in dritter Minute der Nachspielzeit zum 3:2 für Eschede
19:44 04.09.2016
Mit vereinten Kräften: Kevin Schöneck (links) und Malcolm Kleedehn vom TuS Eschede nehmen Elbmarschs Lennart Wohltmann in die Zange.
Eschede

„Das war ein absolutes Glücksding, aber diese Extrapunkte nehmen wir gerne mit“, freute sich Trainer Sven Ewert, der auch mit einem Remis zufrieden gewesen wäre. Eintracht Elbmarsch hatte über die gesamten 90 Minuten seine spielerische Klasse unter Beweis gestellt, hatte mehr Ballbesitz und war gegen die kompakt stehenden Gastgeber optisch überlegen. Dennoch ließ das auf Konter lauernde Ewert-Team aus dem Spiel heraus so gut wie keine Chancen der Gäste zu. Diese versuchten ihr Heil immer wieder mit langen hohen Bällen und kamen auf diese Weise auch zum Führungstreffer. Eine Uneinigkeit in Eschedes Abwehr nutzte Lennart Wohltmann zum 0:1 (41.). Nach schöner Vorarbeit von Tim Runge und David Schlawer glich Maik Kirchhoff aber noch vor der Pause zum 1:1 aus (44.).

„Ein-Mann-Sturm“ Kirchhoff war es auch, der kurz nach der Pause die Riesenchance zum Führungstreffer vergab. Besser machte es dann Kevin Schöneck, der nach einer kurz ausgeführten Ecke per Kopf zur Stelle war und den TuS Eschede mit 2:1 in Front brachte (63.). Nach einem gefährlichen Konter hätte Schlawer für die Vorentscheidung sorgen können. So blieb es weiter spannend. Eschede ließ sich jetzt fallen und Elbmarsch, immer wieder angetrieben von Spielmacher Finn Baltzer, drängte auf den Ausgleich. Als nach einem weiteren hohen Ball der Gäste in Eschedes Abwehr die Zuordnung fehlte, markierte Benny Ossenfort den Treffer zum 2:2 (80.).

Mit mannschaftlicher Geschlossenheit und großem Kampfgeist boten die Gastgeber den immer weiter anrennenden Elbmarschern nicht nur Paroli. Mit dem Glück des Tüchtigen belohnte sich TuS Eschede für seine couragierte Leistung sogar noch mit drei Punkten. „Unser Spiel hatte sichtbar Struktur. Das Team hat die ausgegebene Marschroute hervorragend umgesetzt“, zeigte sich Ewert nach der Partie hochzufrieden. Großen Dank zollte er auch den Zuschauern, die ihr Team unterstützten. Ein Sonderlob ging zudem an Sturmtank Kirchhoff. „Maik befindet sich mächtig im Aufwind und war enorm präsent. An ihm werden wir noch viel Freude haben“, meinte Co-Trainer Thorsten Gers.

Von Jochen Strehlau