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Fußball regional Nach Trennung vom TuS Celle FC: Mach hält Zukunft offen
Sport Fußball regional Nach Trennung vom TuS Celle FC: Mach hält Zukunft offen
18:14 03.07.2017
Von Heiko Hartung
Eike Mach (links)
Celle Stadt

„Ich sehe das alles entspannt“, unterstrich der 48-Jährige, der zuletzt als Torwart- und Co-Trainer an der Nienburger Straße tätig war, gegenüber der CZ. Was seinen Abgang von dem Bezirksligisten angeht, sei er zwar enttäuscht, „aber das Tischtuch ist nicht zerschnitten“.

Das TuS-Trainerteam umfasst an der Spitze Thomas Crocoll sowie den bisherigen Spielertrainer Andreas Gerdes-Wurpts, dessen Erfahrung auch weiterhin in sportliche Entscheidungen einfließen wird, und dessen Bruder Michael Gerdes als Fitnesstrainer. In Gesprächen mit den Verantwortlichen sei ihm mitgeteilt worden, dass kein Platz mehr für ihn sei, so Mach. „Nur Torwarttrainer zu sein, war mir auch zu wenig“, fügt er hinzu. Angesichts des Torhütermangels beim TuS FC (Stammkeeper Mathis Peters macht vorerst nur auf Abruf weiter, einen festen Ersatztorwart gibt es derzeit nicht) sei mit ihm auch über eine Weiterbeschäftigung als Ersatzmann zwischen den Pfosten gesprochen worden – über die Konditionen wurde man sich aber nicht einig.

Der Sportliche Leiter und neue Chefcoach Thomas Crocoll bestätigt erneut die Umstände, die zu Machs Abschied geführt haben. „Welcher Bezirksligist hat drei Co-Trainer? Für diese Saison haben wir alle Positionen so besetzt, wie wir uns das vorstellen. Das kann aber in der nächsten Saison schon wieder ganz anders aussehen“, so Crocoll. Zwischen Eike Mach und dem TuS Celle FC ist es wie im alten Bond-Klassiker mit Sean Connery: „Sag niemals nie.“ Schon mehrmals ist „Torwart-Oldie“ Mach bei den Blau-Gelben verabschiedet worden – und stand wenn Not am Mann war doch wieder zwischen den Pfosten.

Schon nach den ersten Gerüchten über seinen Weggang „von meinem Herzensklub“ habe es viele Reaktionen und einige Anfragen anderer Fußballvereine gegeben. „Ich halte mir momentan alles offen“, so Mach. Er könne sich vorstellen, den Trainerschein zu machen oder aber auch einfach die Wochenenden frei zu haben, um sich Fußballspiele seines Sohnes anzuschauen.

Dass es künftig aber überhaupt keine Berührungspunkte zwischen Mach und dem TuS FC geben soll, ist in der Celler Fußballszene fast schon ein abwegiger Gedanke. (ha)