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Fußball regional Nachwuchskicker trainieren wie Profis
Sport Fußball regional Nachwuchskicker trainieren wie Profis
22:06 25.05.2011
96-Fußballschule im TuS-Stadion Quelle: Ralf Taschke
Celle Stadt

„Die Kinder werden begeistert sein.“ Martin Kind, Präsident von Hannover 96, hatte es vorhergesagt – und genauso kam es. Rund 50 Kinder aus dem Landkreis Celle haben gestern Nachmittag die Fußballschule von Hannover 96 im Günther-Volker-Stadion besucht. Der Wirtschaftsclub Celle hatte den Fußballerlebnistag gesponsert. Mit der Stadt Celle, der Celleschen Zeitung und dem TuS Celle FC saßen drei weitere Partner mit im Boot. „Die ganze Veranstaltung war sehr gut organisiert und strukturiert“, lobte Martin Depner vom Wirtschaftsclub die Verantwortlichen der Fußballschule.

30 Kinder waren von der CZ ausgewählt worden. Die zehnjährige Janice Meinecke und ihr Zwillingsbruder Julian hatten sich bei der CZ für die Fußballschule beworben und waren gestern im TuS-Stadion dabei. Während er mit den Feldspielern das Passen und Toreschießen übte, bekam sie ein Spezialtraining für Torhüter. Den Ball im Rückwärtslaufen mit einer Hand über die Latte bugsieren – kein Problem für das Mädchen aus Eschede. Nur mit der Sprungkraft haperte es noch ein wenig: „Du gehst runter wie eine Bahnschranke“ sagte Torwarttrainer Rudi Thiele schmunzelnd. Mutter Stefanie beobachtete von der Seitenlinie aus die Aktionen ihrer Tochter. „Ich finde es ganz toll hier – vor allem die Trainer und wie sie mit den Kindern umgehen.“

Immer freundlich, mit viel Lob, manchmal auch energisch, führten die Übungsleiter durch das Programm. „Wir sind ein Proficlub“, so Jürgen Holletzek, Leiter der 96-Fußballschule. „Die Kinder sollen mit guter Einstellung weit kommen.“ Für die Nachwuchskicker aus dem Celler Land war er voll des Lobes. „Es sind super nette Kinder hier. Im Raum Celle wird eine gute Jugendarbeit gemacht“, erläuterte er. Bei den Nachwuchskickern würde er vor allem auf die Koordination achten. Auch einen Pass mit der Innenseite des Fußes müsse man sauber spielen können. „Das ist wichtig, das sind Grundlagen, die muss man üben.“

Erschöpft, aber auch sehr glücklich, verließen die jungen Kicker abends das Stadion. Währenddessen wird die 96-Fußballschule schon im nächsten Ort erwartet. Rund 70 Mal sind die Übungsleiter im Jahr unterwegs, für 2012 sind schon alle Termine vergeben.

Von Christian Uthoff