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Fußball regional Nervenspiel für den TuS Celle FC
Sport Fußball regional Nervenspiel für den TuS Celle FC
16:58 21.11.2014
Kämpferisch stimmte Einstellung des TuS Celle FC - in den letzten Spielen. Nun wollen Sye Tekeste (links) - und sein Team auch spielerisch überzeugen. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Mit dem schlechten Wetter draußen wurde es auch immer ungemütlicher in der Landesliga-Tabelle für die Fußballer des TuS Celle FC. Am Sonntag um 14 Uhr haben die Blau-Gelben gegen den Drittletzten TuS Güldenstern Stade die Chance, den Anschluss ans gesicherte Mittelfeld herzustellen.

„Was wir im letzten Spiel in Etelsen gezeigt haben, war kämpferisch gut, schließlich ist Etelsen eine der besten Heimmannschaften der Liga. Aber das allein reicht nicht“, weiß TuS-Trainer Hilger Wirtz. Sein Team muss sich gegen Stade vor allem spielerisch steigern, um die drei Punkte in Celle zu behalten. „Wir sollten in der Lage sein, den Sieg gegen Stade herauszuspielen. Notfalls müssen wir ihn aber auch erzwingen“, fordert er.

Im Hinspiel unterlag der TuS dem Aufsteiger unglücklich mit 2:3. Bis kurz vor Schluss hatten die Celler mit 2:1 geführt und sogar die Chance zum 3:1 gehabt. Kurz vor Schluss beendeten aber ein schneller Konter und ein fragwürdiger Handelfmeter alle Träume vom Auswärtssieg. „Damals waren wir von zwei schlechten Mannschaften noch die bessere. Es zieht sich bei uns durch die Saison, dass wir in schlechteren Spielen mal was mitgenommen haben, aber auf der anderen Seite etwas liegen gelassen haben, wenn wir besser waren“, berichtet Wirtz.

Tabellarisch steht man einen Punkt vor Osterholz-Scharmbeck und damit nur einen Zähler vor den Abstiegsrängen. Der TuS-Trainer will „nichts schönreden, aber noch liegen wir über dem Strich. Die Jungs sind fleißig, aber manchmal will der Ball nicht so, wie der Spieler sich das gedacht hat.“

Ein negativer Aspekt in dieser Situation könnte das niedrige Durchschnittsalter der Blau-Gelben und die daraus resultierende mangelnde Erfahrung mit solchen Drucksituationen sein. „Für die Jungs ist es auch eine Sache der Nerven. Das ist völlig normal, wenn man so viele junge Spieler hat“, gibt Wirtz zu.

Auch der aktuelle Trend ist nicht unbedingt der beste Freund der Celler Mannschaft. Aus den vergangenen sieben Partien nahmen die Herzogstädter nur einen Punkt mit.

Gewinnt das Wirtz-Team gegen Stade nicht, würden die Gewitterwolken über dem Günther-Volker-Stadion noch düsterer werden. Denn am nächsten Wochenende muss der TuS FC zum Zweiten nach Cuxhaven fahren. Bei der momentan besten Heimmannschaft der Landesliga ist ein Sieg der Blau-Gelben eher utopisch. Der TuS FC würde wahrscheinlich in der Abstiegszone überwintern.

Alexander Hänjes

Von Alexander Hänjes