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Fußball regional Niederlage in Nachspielzeit
Sport Fußball regional Niederlage in Nachspielzeit
19:55 26.08.2018
Marc Matthesius (am Ball) versuchte im Mittelfeld die Fäden zu ziehen – hier setzt er sich gegen den Kapitän der Gäste Sören Baltzer durch. Am Ende musste sich der Aufsteiger dem Spitzenteam aber geschlagen geben. Quelle: Oliver Knoblich
Vorwerk

Trainer Stefan Mainka, der vor der Partie vor Eintracht Elbmarsch gewarnt hatte, sollte Recht behalten. Die Gäste entpuppten sich als ballsicheres, spielstarkes Team. Dennoch war ihr später Sieg in der Schlussphase sehr glücklich. „So ist manchmal der Fußball. Wir haben gegen einen starken Gegner auf Augenhöhe agiert. Deshalb werden wir die Köpfe nicht lange hängen lassen“, ließ Mainka wissen.

Die selbstbewusst auftretende Eintracht übernahm recht schnell die Initiative und bestimmte das Spiel. Der SC Vorwerk hatte jede Menge damit zu tun, das Zentrum geschlossen zu halten und die gefällig vorgetragenen Angriffe der Gäste zu unterbinden. Vor allem der kleine Gästestürmer Ali Moslehe war ein ständiger Unruheherd.

So musste SCV-Torhüter Daniel Peth zweimal (14./26.) sein ganzes Können aufbieten, um die Gästeführung zu verhindern. Glück hatte er, als Moslehe (30.) nur die Querlatte seines Gehäuses traf. Doch langsam fanden die Vorwerker, die jetzt ihre Fehlerquote senkten, besser ins Spiel. Marc Matthesius versuchte immer wieder im Mittelfeld die Fäden zu ziehen und Sturmspitze Marvin Dorin in Szene zu setzen. Das gelang nicht immer wie gewollt, dennoch ließ Dorin sein Team Sekunden vor dem Halbzeitpfiff jubeln. Der 26-Jährige erlief sich einen viel zu kurzen Rückpass der Gäste, umkurvte Elbmarschs Torwart und schob mühelos zum 1:0 ein.

Die glückliche Halbzeitführung verdienten sich die Weinroten dann im Nachhinein. Elbmarsch wollte zwar den schnellen Ausgleich, aber die sehr aufmerksame und gut organisierte Viererkette um Oumar Sangare, Ioannis Giordano, Yalcin Agackiran und Sascha Tihonov ließ keine Elbmarscher Chancen zu.

So entwickelte sich ein offenes, enges und spannendes Spiel. Fast hätte der eingewechselte Lukas Graß (60.) aus Kurzdistanz das 2:0 erzielt. Auch danach wollte der zweite Treffer der klug spielenden Vorwerker nicht fallen. Dafür musste Giordano in der 82. Minute für seinen geschlagenen Torhüter auf der Linie klären. Die Gäste setzten nun alles auf eine Karte – und hatten damit Erfolg. Bei zwei Eckstößen war Elbmarsch jeweils per Kopf erfolgreich. Erst traf Simon Schubert (88.), dann sorgte Tim Francke in der Nachspielzeit für die späte Entscheidung. „Wir wussten um die Stärke der Gäste bei Standards. Aber solche Tore kannst du nicht immer verhindern“, stellte Mainka fest.

Von Jochen Strehlau

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