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Fußball regional Rabenschwarzer Tag für Celler Teams
Sport Fußball regional Rabenschwarzer Tag für Celler Teams
20:34 05.10.2015
Celle Stadt

VfL Westercelle –MTV Soltau II22:31 (8:14)

Der Favorit aus Soltau um Viktor Happel genoss den großen Respekt der Gastgeber augenscheinlich. Während der VfL in Ehrfurcht erstarrte, übernahm Soltau sofort das Kommando und entschied das Spiel quasi schon beim 10:3.

Erst nach der Hälfte legte das junge Westerceller Team (unter anderen auch ohne Benny Wöhler) die Scheu ab und gestaltete das Spiel ein wenig offener. Letztlich fehlten aber vor allem im Rückraum Routine und Alternativen, um den Spitzenreiter ernsthaft zu gefährden. „Mitunter war die Leistung dennoch okay“, erfreute sich Spielertrainer Jan-Patrik Tiede an den guten Momenten seiner Truppe.

Tore für Westercelle: Werner (10), Kelly (5), J.-P. Tiede (3), Kniesch (2), Hammer, Klapproth (je 1).

HSG Lachte-Lutter –HG Winsen/Luhe16:26 (7:10)

In einem Spiel zweier ersatzgeschwächter Mannschaften rechnete sich Lachte durchaus etwas aus – und enttäuschte bitter. „Ein durch alle Mannschaftsteile gehender rabenschwarzer Tag“, lautete das Fazit des spielenden Co-Trainers Jonathan Mischke.

Dabei fing es gar nicht mal so schlecht an. Nach zwölf Minuten (!) stand es 1:0 für Lachte-Lutter. Nach 15 Minuten und einem Stand von 2:2 hatten die Zuschauer immer noch das Gefühl, ergebnistechnisch beim Fußball zu sein. Auch nach der Pause kämpfte der Gastgeber – tapfer und immer mit einem Drei-Tore-Rückstand. Ab der 45. Minute brach die HSG komplett ein und kassierte eine herbe Schlappe. „Das war richtig ärgerlich. Uns fehlen einfach die Spieler. Verletzte und Abgänge tun uns unglaublich weh“, so Mischke.

Tore für die HSG: Schulz (6), Pieper (4), Spring (2), Hensel (2), Aschik (1), Suhr (1).

MTV Eyendorf II –HBV 91 Celle26:22 (16:10)

„Wir sind natürlich alles andere als zufrieden mit diesem Auftritt“, moserte HBV-Sprecher Moritz Kaplick. Er hatte allen Grund dazu, besonders in der ersten Halbzeit verteidigte Celle unterirdisch. Dazu leisteten sich die HBV-Bären über das gesamte Spiel eine extrem hohe Fehlwurfquote.

So freute sich Eyendorf ohne große eigene Leistung über eine glatte Halbzeitführung. Nach der Pause steigerten sich die 91er, vor allem dank Christoph Möller in der Abwehr. Bis auf 18:17 kamen die Gäste heran, vergaben in der entscheidenden Phase aber erneut gute Chancen. „Die Hypothek aus Halbzeit eins war zu groß“, stellte Kaplick ganz richtig fest.

Die HBV-Tore: M. Kaplick (7), Donner (6), B. Kaplick (3), Premper, Meyer (je 2), Sievert, Sevenich (je 1).

Von Stefan Mehmke