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Fußball regional Ratlosigkeit nach sechster Niederlage
Sport Fußball regional Ratlosigkeit nach sechster Niederlage
19:58 16.09.2018
Der große Kampf wurde nicht belohnt, die Wietzenbrucher verloren gegen Schneverdingen mit 0:3.Hier versucht Wietzenbruchs Hans-Martin Schneider (hinten) den Ball gegen Maurice Baden zu erobern. Quelle: Oliver Knoblich
Wietzenbruch

Die immense Enttäuschung und Ratlosigkeit war nach Ablauf der 90 Minuten auf den Gesichtern der Wietzenbrucher Spieler deutlich abzulesen. Damit sind die punktlosen Männer vom Alten Kanal jetzt Tabellenschlusslicht. Doch dieser Umstand wäre bei etwas mehr Wietzenbrucher Schussglück durchaus zu vermeiden gewesen.

In den Anfangsminuten war deutlich zu spüren, dass sich das Team von Trainer Eike sehr viel vorgenommen hatte. Mit viel Elan und Agressivität startete der SCW in die Partie. Der Gegner wurde früh gestört. Bereits in der 7. Minute lief Mathias Winkler ganz alleine und unbedrängt auf den Schneverdinger Kasten zu – und schoss einen halben Meter am rechten Pfosten vorbei. „Ein Ding, das er normaler Weise mit verbundenen Augen reinhaut“, meinte dazu Trainer Mach. Knappe zehn Minuten später zwang Wietzenbruchs Oumaru Toure TV-Jahn-Keeper Karim Attia mit einem knallharten Schuss zur einer Glanzparade.

Doch mitten hinein ins druckvolle Spiel des SCW platzte das 0:1 (18.). Praktisch mit dem ersten guten Angriff traf Eric Staats unhaltbar für den guten SCW-Schlussmann Niels Petersen zur Gästeführung. Ein Treffer mit Wirkung, denn das Spiel des SCW verlor ab sofort deutlich an Schwung und die Schneverdinger übernahmen langsam das Kommando. Petersen verhinderte mit starker Fußabwehr das 0:2 (37.). Die letzte Chance vor der Pause in dem immer mehr verflachenden Spiel hatte wieder Toure, der nach Vorlage von Nowatschin jedoch knapp verzog.

„Wenn Fußball auch nur ein wenig gerecht ist, holen wir hier noch Zählbares, habe ich meinen Jungs in der Halbzeit gesagt“, so Trainer Mach. Doch erneut war es Schneverdingens Eric Staats, der mit seinem frühen 0:2 (53.) die Wietzenbrucher Hoffnungen im Keim erstickte. „Da haben wir uns taktisch dumm angestellt und nur halbherzig verteidigt“, stellte Mach fest. Das 0:3 (61.) durch Niclas Goerlitzer nach einem simplen Doppelpass war dann fast eine Kopie des zweiten Treffers.

Damit war die Begegnung entschieden und die letzten 30 – nahezu ereignislosen – Minuten zogen sich hin wie Kaugummi. Die durchaus vorhandenen Bemühungen des SCW, wenigstens noch den Ehrentreffer zu erzielen, verpufften im Nichts. „Diese neuerliche Niederlage ist ganz schlecht für den Kopf und das allgemeine Selbstvertrauen. Leider ist es so, dass uns im direkten Vergleich mit vielen Teams ein paar entscheidende Prozente fehlen. Wir werden jedoch alles dafür tun, uns irgendwie noch aus dem Schlamassel herauszuziehen“, unterstrich SCW-Coach Mach.

Von Jochen Strehlau

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