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Fußball regional Rote Karte gegen Rassismus: Beim Celler Street-Soccer-Turnier wird für Toleranz gebolzt
Sport Fußball regional Rote Karte gegen Rassismus: Beim Celler Street-Soccer-Turnier wird für Toleranz gebolzt
17:01 06.07.2018
Während vor zwei Jahren noch auf dem Grün gekickt wurde, geht es jetzt im "Käfig" auf den Asphalt. Quelle: Inter Celle 07
Celle Stadt

Celle sei eine vielfältige Stadt und das solle nun auch auf das Spielfeld übertragen werden, so der Inter-Chef. In vier Stadtteilen – 10. Juli: Saarfeld (Herzog-Ernst-Ring), 11. Juli: Heeseplatz (neben Penny), 12. Juli: CD-Kaserne (Streetballplatz), 13. Juli: Schule Wietzenbruch (Schulhof) – finden jeweils um 14.30 Uhr die Qualifikationsspiele statt. Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren sollen vorurteilsfrei und buntgemischt, egal welchen Geschlechts und welcher Herkunft, miteinander Fußballspielen“, erläutert Karabulut. Die Street-Soccer-Mannschaften können sich spontan noch eine halbe Stunde vor Anpfiff anmelden. Im Soccer-Court wird drei gegen drei gespielt, ein Team darf sich maximal aus fünf Spielern zusammensetzen und ist nur für einen Spielort zugelassen. Die jeweils drei besten Stadtteil-Teams treffen dann im Finale am Sonntag, 15. Juli, auf dem Parkplatz des Neuen Rathauses aufeinander.

Ins Finale kommt jedoch nicht nur die Mannschaft, die am häufigsten siegt oder die meisten Tore schießt, sondern auch am fairsten auftritt. Wenn die Jugendlichen im Street-Soccer-Court gegeneinander spielen, müssen die Teams ohne Schiedsrichter auskommen. „Die Jugendlichen müssen das selbst auf dem Platz klären“ so Karabulut. Es gebe zwar Beobachter, aber die jungen Spieler sollen Verantwortung übernehmen. „Wir wollen ein buntes, vielfältiges und zivilcouragiertes Verhalten in Celle mit dem Medium Sport und Fußball stärken“, so der Organisator.

Karabulut, der als Sozialpädagoge arbeitet, hat bereits einige Straßenfußball-Events, wie „Kicken am Schloss“ oder den Street-Soccer-Cup in der CD-Kaserne mitorganisiert. „Es fehlte aber etwas, das mitten in den Sommerferien liegt“, sagt der Inter-Vorsitzende. Viele der Jugendzentren oder Stadtteiltreffs seien in diesem Zeitraum geschlossen oder böten nur reduzierte Angebote. „Es ist wichtig, die Kinder zu beschäftigen“, so Karabulut. „Mit solchen Angeboten holt man die Kinder von der Straße weg und lenkt ihre Energien in positivere Bahnen.“ Und vielleicht bringt der Celler Street-Soccer-Court dann auch den nächsten Ibrahimovic oder Neymar hervor.

Bei herrlichem Wetter hat das Abschlussturnier der U7-Fußballer auf der Sportanlage des SV Hambühren stattgefunden. Knapp 800 Zuschauern sahen den letzten Spieltag dieser Altersgruppe, bei dem alle drei Staffeln mit insgesamt 25 Mannschaften antraten.

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