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Fußball regional Rückrundenstart mit brisanten Duellen
Sport Fußball regional Rückrundenstart mit brisanten Duellen
17:14 22.11.2018
Die TS Wienhausen – hier mit Matthis Lehmeier (rot) im Duell mit Langlingens Falk Radloff – hat bisher alle Flotwedel-Derbys in der Kreisliga gewonnen. Diese Serie will der Aufsteiger im Rückspiel gegen Langlingen ausbauen. Quelle: David Borghoff
Celle

Am Wochenende startet die Fußball-Kreisliga in die Rückrunde. Bereits am Samstag finden in Celle zwei richtungsweisende Spiele unter dem Motto „David gegen Goliath“ statt. Während sich TuS Bröckel und die zweite Vertretung des MTV Eintracht Celle im Abstiegskampf befinden, streiten SV Altencelle und SG Eldingen im Fernduell um die Tabellenführung. TuS Eicklingen erwartet TuS Oldau-Ovelgönne und versucht, mit neuem, altem Coach die ersten Punkte zu erringen. Wienhausen will gegen Langlingen seine weiße Weste in den Flotwedel-Derbys behalten.

SV Altencelle – TuS Bröckel (Samstag, 14 Uhr)

„Wenn es nach mir geht, könnte schon Winterpause sein“, meinte Altencelles Coach Claus Netemeyer aufgrund seiner personellen Lage. Neben krankheits- und urlaubsbedingten Ausfällen beklagt der Trainer gleich sieben verletzte Akteure.

Die Lage beim kommenden Gegner aus Bröckel ist ähnlich, auch Bernd Schäfer muss Woche für Woche improvisieren. Vergleicht man die Punktausbeute, ist es um die Hausherren natürlich um einiges besser bestellt. Während Altencelle punktgleich mit Tabellenführer Eldingen ist, hat Bröckel nur noch einen Punkt Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

MTV Eintracht Celle II – SG Eldingen (Samstag, 14 Uhr)

Für MTVE-Coach Frank Weber ist das Aufeinandertreffen mit dem Tabellenführer aus Eldingen eher ein Bonusspiel. Wichtiger sind für ihn die beiden dann noch ausstehenden Partien gegen Garßen und Eicklingen, die unbedingt gewonnen werden müssen. Trotz der deutlichen Vergabe der Favoritenrolle sieht Weber seine Elf nicht chancenlos. In der vergangenen Saison „haute“ die Eintracht den Konkurrenten im Pokal raus – und das Hinspiel wurde nur durch einen fragwürdigen Elfmeter verloren. Kein Verständnis hat der Trainer für die lange Sperre von Pascal Leihbacher. „Fünf Wochen für eine Rangelei sind unglaublich. Was es wohl dann geben wird, wenn richtig zugetreten wird?“, fragt er angefressen.

TuS Eschede – SV Garßen (Sonntag, 14 Uhr)

Schon der vorherige Gegner Eldingen attestierte den Garßenern die Ligatauglichkeit, auch wenn deren Punktausbeute bislang eher dürftig ausgefallen ist. Auch Eschedes Trainer Uwe Thiel weiß um die vielen erfahrenen Kicker in den Reihen der Gäste. „Die wissen sehr genau, wie mit der derzeitigen Situation umgegangen werden muss“, vermutet er. Im letzten Heimspiel in diesem Jahr will sich Eschede selbstredend mit einem Sieg von seinen treuen Fans verabschieden. Der Kader ist fast komplett, Thiel ist in der glücklichen Lage, auch noch Qualität von der Ersatzbank bringen zu können.

TuS Hermannsburg – VfL Westercelle II (Sonntag, 14 Uhr)

Durch die Stabilisierung der Defensive haben sich bei Hermannsburg auch die Erfolge eingestellt. Zudem bleibt die Ordnung innerhalb der Mannschaft auch nach Gegentoren erhalten. „Wir haben gezeigt, dass wir auch nach Rückständen zurück ins Spiel kommen können“, freut sich Sievert Asmussen. Der Trainer ist überzeugt, mit einem mannschaftlich geschlossenen Auftritt auch am Sonntag als Sieger den Platz zu verlassen. „Unser Selbstverständnis ist zurück, wir glauben wieder an unsere Fähigkeiten“, meint Asmussen.

FC Firat Bergen – VfL Wathlingen (Sonntag, 14 Uhr)

Nach dem überaus schwachen Auftritt seiner Mannschaft in Bröckel erwartet Oliver Bornemann eine deutliche Reaktion. Die Stärke der Wathlinger ist ihm bewusst, das hat der knappe Erfolg im Kreispokal nach Elfmeterschießen gezeigt. „Wir haben genügend Potenzial, um jeden Gegner in der Kreisliga zu schlagen“, äußert sich Bornemann selbstbewusst. Dafür müssen die Berger aber diszipliniert auftreten und sich ausschließlich auf den Fußball konzentrieren. „Ich sehe die drei Punkte am Sonntag schon mehr bei uns“, schaut der Trainer siegessicher voraus.

TuS Celle FC – TuS Eversen-Sülze (Sonntag, 14 Uhr)

Die drei Celler Trainer Michael Gerdes, Nils Rogge und Nils Speckmann haben das größte Übel der fehlenden Erfolge ihrer Mannschaft erkannt. „Unser Problem ist, dass wir immer alles spielerisch lösen wollen. Dabei lassen wir die Konsequenz vermissen, besonders in der Defensive“, sagt Speckmann.

Bei den Gegnern wird das Spielgerät auch einfach mal aus der Gefahrenzone geschlagen, das fehlt bei den Cellern. Nach Rückständen verschärft sich die Situation – und die Köpfe der Akteure senken sich. „Wir müssen den Kampf annehmen und uns der Spielweise der anderen Mannschaften anpassen“, fordert Speckmann. Von einem Blick in die obere Tabellenregion will der Coach nichts wissen. „Wir müssen uns von unten absetzen“, meint er.

TS Wienhausen – MTV Langlingen (Sonntag, 14 Uhr)

Bislang hat Wienhausen alle Flotwedel-Derbys gewonnen – und daran soll sich nach dem Wunsch von Arne Lehmeier auch im vierten Duell in der Samtgemeinde nichts ändern. Dass Langlingen ein unangenehmer Gegner ist, weiß der Trainer nur zu genau. Das Hinspiel stand lange auf der Kippe, ehe die TSW einen knappen 3:2-Sieg eingefahren hat. Zudem haben die Gäste durch den Sieg über den TuS Celle FC neues Selbstvertrauen getankt. „Wir haben die beste Abwehr der Liga, die soll auch am Sonntag wieder der Schlüssel zu Erfolg sein“, sagt Lehmeier.

TuS Eicklingen – TuS Oldau-Ovelgönne (Sonntag, 14 Uhr)

Nach dem Rücktritt von Birko Schläpfer ist der alte auch wieder der neue Coach. Steven Hörske übernimmt das Traineramt bei den arg gebeutelten Eicklinger, die immer noch punktlos sind. „Es macht keinen Sinn, einen Schnellschuss zu starten“, meinte Hörske zu seiner Personalie. Seine Mannschaft soll sich weiter vernünftig präsentieren, auch wenn es mental schwierig ist für die Akteure, sich der Situation zu stellen. „Es muss von außen erkennbar sein, dass wir alles geben“, fordert der neue Coach.

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