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Fußball regional SC Vorwerk mit Glück und Geschick
Sport Fußball regional SC Vorwerk mit Glück und Geschick
21:44 30.09.2018
Vorwerks Chris Neumann (Mitte) im Dreikampf mit den Leinetalern Julien Ernst (links) und Kaspar-Ernst Bulke. Quelle: David Borghoff
Celle - Altencelle

In der letzten Woche durch ein „Last-Minute-Gegentor“ noch vom Pech verfolgt, hatte der SC Vorwerk diesmal das Glück auf seiner Seite. Mit einem 3:1-Sieg gegen das starke Team von Eintracht Leinetal setzte sich der Aufsteiger erst einmal in der oberen Tabellenhälfte fest.

„Das war heute sicher nicht unsere beste Saisonleistung. Umso mehr freuen wir uns über diesen Erfolg“, stellte Vorwerks Trainer Stefan Mainka fest. Gerade einmal 60 Sekunden waren vergangen, da konnte sein Team schon das erste Mal jubeln. Einen Angriff, eingeleitet von Marc Matthesius, schloss Kevin-Marc Schrader mit einem harten Linksschuss aus der Strafraummitte zum 1:0 (2.) ab.

Die Antwort der schnellen und technisch beschlagenen Leinetaler ließ nicht lange auf sich warten. Die sehr früh störenden Gäste drängten sofort auf den Ausgleich und Vorwerks Abwehr musste höllisch aufpassen, um eben diesen zu verhindern. „Wir waren in der ersten Halbzeit nicht präsent genug, haben zu viele Fehler im Spielaufbau gemacht, was zu zahlreichen schnellen Ballverlusten geführt hat. In der zweiten Spielhälfte haben wir dann im Zentrum deutlich besser gestanden“, führte Trainer Maika aus.

Fortan stand Vorwerks guter Torwart Daniel Peth einige Male im Mittelpunkt, hatte aber auch Glück, dass die überlegenen Leinetaler bei zahlreichen Schussversuchen aus der zweiten Reihe die Präzision vermissen ließen. Beim Ausgleichstreffer durch Marvin Onyechi (32.), der einen noch einmal verlängerten Eckstoß per Kopf im Vorwerker Gehäuse unterbrachte, war Peth aber machtlos. So ging es mit einem für Vorwerk etwas schmeichelhaften 1:1 zur Pause.

Doch nach dem Wechsel gestaltete sich das Spiel deutlich ausgeglichener und die Hausherren schlugen das zweite Mal zu. Der am Strafraum schön freigespielte Chris Neumann behielt die Übersicht und spitzelte das Leder vorbei an Leinetals Torwart Pascal Locker zur abermaligen Führung (60.) ins Netz.

Leinetal reagierte erneut mit energischen Angriffen. Vor allem der trickreiche Hendrik Rönnebeck brachte Vorwerks linke Abwehrseite ein ums andere Mal in größte Verlegenheit. Doch der stellungssichere Abwehrchef Tim Lehmeier und der emsige Yalcin Agackiran hielten mit dem nötigen Glück ihre Defensive zusammen.

Als Eintracht-Schlussmann Locker dann Chris Neumann im Strafraum zu Fall brachte, verwandelte Lehmeier den fälligen Strafstoß sicher zum 3:1 (74.). Davon erholten sich die Gäste nicht mehr und Vorwerk brachte die Führung sicher über die Zeit. Nur einer stellte sich wenig clever an: Christoph Gaete-von-Wersebe ließ sich in der Schlussminute völlig überflüssig zu einem Schubser gegen einen Gästespieler hinreißen und handelte sich die Rote Karte ein. „Damit haben wir den Sieg teuer bezahlt. Christoph war heute einer der Besten und fehlt uns jetzt. Das tut richtig weh“, ärgerte sich Trainer Mainka.

Von Jochen Strehlau

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