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Fußball regional SC Vorwerk nach Elfmeterkrimi im Kreispokal-Finale
Sport Fußball regional SC Vorwerk nach Elfmeterkrimi im Kreispokal-Finale
22:10 02.04.2018
Hoch her ging es an der Nienburger Straße. Geschenkt wurde sich da schon gar nicht. In dieser Szene versucht es Vorwerks Yalcin Agackiran (oben) mit hohem Bein gegen Eintrachts Björn Lohmann. Auf dem Foto links ein Duell mit Wietzes Marvin Sendzik (links) und Bröckels Pascal Migura. Quelle: Oliver Knoblich (2)
Celle

Celle. Am 18. Mai kommt es im Finale somit zum Duell zwischen dem TSV Wietze und dem Pokalverteidiger SC Vorwerk. Der Spielort wird noch vom Kreisausschuss bekannt gegeben.

TSV Wietze –TuS Bröckel2:0 (1:0)

Der Verlauf der Rückrunde wurde in dem Duell der beiden Kreisligisten auf den Kopf gestellt. Während Bröckel in der Liga drei souveräne Siege feierte, musste Wietze im neuen Jahr zwei Niederlagen hinnehmen.

Am Samstag verlief es dann allerdings entgegen der momentanen Tendenz. Die kriselnden Wietzer siegten und ziehen ins Finale ein. „Die Wietzer sind verdient ins Endspiel gekommen. Sie waren sehr präsent und entschlossen“, war Bröckels Trainer Bernd Schäfer ehrlich.

Bröckel hätte zwar auch den einen oder anderen Treffer machen können, scheiterte hierbei aber am Pfosten oder der Ball wurde vor der Linie geklärt. Wietze hatte seinerseits zudem weitere Möglichkeiten.

Die Tore für die Hausherren fielen zu den psychologisch wichtigen Zeitpunkten. Im ersten Durchgang traf Kevin Schrader zum 1:0 (36.), kurz nach dem Wechsel war es dann Sören Böhm der mit seinem 2:0 (49.) früh den Endstand herstellte.

Auch wenn Bröckel in der Vorschlussrunde ausgeschieden ist, war Schäfer froh, so weit gekommen zu sein. „Ein Halbfinale zu spielen, ist immer etwas Besonderes. Auch wenn es fürs Finale nicht gereicht hat“, so der A-Lizenz-Inhaber.

MTV Eintracht Celle II –SC Vorwerk2:4 n.E. (0:0, 1:1)

Das Stadtderby war wie erwartet sehr emotionsgeladen. Die Hausherren versuchten, den technisch versierten Vorwerkern durch harte Zweikampfführung den Schneid abzukaufen. Leidtragender war Yalcin Agackiran, der nach einem Foulspiel bereits früh mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch ausgewechselt werden musste. „Wenn der Schiedsrichter früher durchgreift, passiert so etwas nicht“, motzte SCV-Trainer Stefan Mainka.

Nach der nervösen Anfangsphase verengte Eintracht geschickt die Räume und setzte sporadisch offensive Nadelstiche. „Unsere Vorgaben haben die Jungs diszipliniert umgesetzt“, sagte Sven Teichmann, der die Hausherren für den abwesenden Frank Weber betreute.

Im zweiten Durchgang nahm das Duell dann an Fahrt auf. Es dauerte allerdings bis zur 70. Minute, ehe Vorwerk in Führung ging. Nach einem Foul an Robin Ohlde verwandelte Tim Lehmeier den fälligen Strafstoß zum 0:1 (70.). Die Eintracht zeigte Moral und kam nach einem Kopfballtor von Kai Meyer nach einer Ecke von Jan Brodde zum späten Ausgleich (88.).

So musste das Elfmeterschießen entscheiden. Hier zeigte Daniel Peth seine Extraklasse, mit Kai Meyer, Jan Brodde und Björn Lohmann scheiterten gleich drei MTVer am Vorwerker Keeper. „Auch wenn ein Elferduell mit Glück verbunden ist, haben wir verdient gewonnen“, meinte Stefan Mainka.

Im Kreispokal B wurde erst ein Finalist ermittelt, der 1. FC Celle besiegte den TSV Wietze mit 3:0. Ezzat Hussein (45.), Faissal Murad (62.) und Laye Jalloh (77.) waren für die Tore der Celler verantwortlich. Das zweite Halbfinale zwischen den Reserveteams von Wietzenbruch und Südwinsen fiel aus und wird am 6. Mai nachgeholt.

Von Jens Tjaden

Der große Gewinner des Doppelspieltags in der Fußball-Bezirksliga hieß aus Celler Sicht SC Wietzenbruch. Mit vier gewonnenen Punkten setzte sich das Team vom neuen Trainer Eike Mach deutlich von den Abstiegsrängen ab. Dagegen standen der TuS Celle FC und TuS Eschede gänzlich mit leeren Händen da, wobei beide Teams in ihren Montagsspielen allerdings viel Pech entwickelten.

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Auch über die Osterfeiertage vielen wieder zwei Begegnungen den schlechten Platzverhältnissen zum Opfer. Die für Samstag angesetzten Spiele zwischen Firat Bergen und Garßen sowie Hermannsburg und Oldau fanden nicht statt. Der SV Dicle Celle hat im Abstiegskampf, bei der 0:5-Niederlage in Eicklingen, den nächsten Dämpfer erhalten und liegt jetzt sechs Punkte vom rettenden Ufer entfernt. Nach der dritten Niederlage in der Rückrunde sind die hoch eingeschätzten Eldinger auf den vorletzten Platz abgerutscht und sind weiter auf der Suche nach ihrer Form. Den größten Sprung in der Tabelle machte Firat Bergen, der jetzt auf Platz sechs liegen.

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Den B-Junioren des VfL Westercelle ist in der Fußball-Niedersachsenliga der Befreiungsschlag gelungen: Gegen den MTV Treubund Lüneburg setzten sich die Schwarz-Gelben am Samstag auf heimischen Geläuf mit 2:1 durch, mit aus Celler Sicht erfreulichen Folgen: Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, den weiterhin der MTV inne hat, beträgt neuerdings zehn Punkte, dabei springt der sechste Tabellenplatz heraus. „Das ist ein gutes Polster, damit können wir entspannt am nächsten Wochenende nach Fallersleben fahren“, freute sich VfL-Trainer Klaus-Ulrich Fiedler und gab bereits einen Ausblick auf die anstehenden Aufgaben.

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