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Fußball regional SC Wietzenbruch auf dem Weg in die Kreisliga
Sport Fußball regional SC Wietzenbruch auf dem Weg in die Kreisliga
21:08 18.11.2018
Kais Manai, der sich in dieser Szene gegen den Walsroder Timo Weiss durchgesetzt hat, sorgte zwar für das 1:4, zuvor hatte er allerdings auch schon einen Elfmeter vergeben. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Das ist schade, das ist bitter, aber der SC Wietzenbruch hat am allerletzten dünnen „Hoffnungs-Strohhalm“ vorbeigegriffen. Nach der deftigen 2:6-Heimniederlage gegen Germania Walsrode dürfte der Abstieg in die Kreisliga bereits jetzt feststehen.

Durch haarsträubende Abwehrfehler beraubten sich die Männer vom Alten Kanal der letzten Minimalchance auf den Klassenerhalt. „Ich muss zugeben, dass ich das Leistungsvermögen meiner Mannschaft vor der Saison falsch eingeschätzt habe“, so der desillusionierte Wietzenbrucher Trainer Eike Mach.

Wietzenbruch nach 30 Minuten vor Trümmern des Matchplans

Die Wietzenbrucher hatten sich für diese entscheidende Partie viel vorgenommen und standen nach noch nicht einmal 30 Minuten vor den Trümmern ihres Matchplans. Bei einem einfach in den Strafraum geschlagenen langen Ball zeigte sich die SCW-Defensive komplett indisponiert und kassierte früh (5.) das 0:1 durch Steffen Grygiel. Und die nächste kalte Dusche kam gleich hinterher: Der pfeilschnelle Volkan Öztürk nahm eine Steilvorlage auf und hämmerte das Leder aus unmöglichem Winkel unhaltbar zum 0:2 (9.) unter die Latte.

Die gnadenlose Effizienz der Germanen setzte sich fort, als Bayram Akyol mit einem Schuss ins kurze Eck zum 0:3 (26.) erfolgreich war. „Wir waren heute nicht in der Lage, einfache lange Bälle, die in unseren Sechzehner geflogen kamen, zu klären. Wir stehen falsch, unterschätzen die Situation und kreieren im Grunde die Torchancen für den Gegner. Die Missverständnisse in der Abwehr hatten teilweise Slapstick-Charakter“, führte Coach Mach aus.

Auch vor dem 0:4 (29.) bekamen die Blau-Roten den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Timo Weiss brachte im dritten Anlauf den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. Direkt nach der Pause hatte der SCW dann seine beste Phase und hätte das Spiel fast noch einmal spannend gemacht. Doch scheiterte Kais Manai mit einem Strafstoß (47.) am stark parierenden Germanen-Schlussmann Michael Gressman. Kurz darauf vergaben erst Mathias Winkler und dann Manai absolute Hochkaräter – zweimal verfehlte der Ball nur um Haaresbreite das Tor.

Abwehrpatzer zerstören aufkeimende Hoffnung

Der Anschlusstreffer zum 1:4 (53.) durch Manai war dann mehr als verdient. Doch postwendend (54.) nutzten die Gäste den nächsten fetten SCW-Abwehrpatzer und zerstörten mit dem 1:5 die gerade aufkeimende Hoffnung beim Tabellenvorletzten vollends. Ein aus 30 Meter Entfernung getretener Freistoß von Walsrodes überragendem Öztürk führte sogar zum 1:6 (72.). SCW-Torwart Tobias Michen verhinderte danach mit einigen starken Paraden gegen die jetzt viele schnelle Angriffe spielenden Gäste ein noch schlimmeres Debakel.

Doch auch die längst volles Risiko spielenden Gastgeber taten in der Schlussphase alles dafür, um zu einem Torerfolg zu kommen. So gelang dem unermüdlich ackernden Mathias Winkler, der zusammen mit Routinier Kais Manai zu den besten Wietzenbruchern zählte, noch das 2:6 (82.).

Von Jochen Strehlau

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