Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Fußball regional SC Wietzenbruch siegt 3:0 in Wathlingen
Sport Fußball regional SC Wietzenbruch siegt 3:0 in Wathlingen
07:38 27.03.2017
Von Andreas Babel
Ingo Frerkes
Celle Stadt

TuS Eversen/Sülze – TuS Eicklingen

0:3 (0:1)

Stinksauer war TuS-Trainer Norbert Oehlschläger nach der 0:3-Schlappe gegen Eicklingen. In der ersten Spielhälfte hätten die Gastgeber alles Besprochene „wunderbar umgesetzt“. Einzig und allein an einer vernünftigen Chancenverwertung haperte es wieder einmal. Die Gäste hingegen hätten aus vier Tormöglichkeiten drei Tore produziert.

„Bei uns scheint es bei manchen Spielern an der richtigen Einstellung zu fehlen. Wir haben nach dem 0:1 keine Laufbereitschaft mehr gezeigt und manche haben aufgehört, Fußball zu spielen“, sagte Oehlschäger. Man habe schon einmal eine solche Einstellung in einem anderen Spiel zu kritisieren gehabt. „Wir werden das auch dieses Mal wieder am Dienstag im Training ansprechen.“ Der nächste Gegner, der Tabellenzweite SG Eldingen, liege den Eversern, meinte ihr Coach: „Vielleicht gelingt da ja wieder die Wende“, hofft er.

VfL Wathlingen –

SC Wietzenbruch

0:3 (0:1)

Trotz der klaren Niederlage war Wathlingens Trainer Jens Gebler mit der Leistung seines Teams zufrieden. Er war mit dem allerletzten Aufgebot angetreten, nahm sogar selbst als Spieler auf der Ersatzbank Platz. „Es hört sich vielleicht komisch an, aber ich bin mit dem 0:3 zufrieden, während ich in der vergangenen Woche über das 0:3 in Altencelle total sauer war“, sagte Gebler.

Seine Spieler hätten sich gegenüber der Vorwoche um „180 Grad gedreht“ und dem Tabellenführer über weite Strecken Paroli geboten. Taktisch hatte Gebler sich einiges einfallen lassen. Zwei seiner Stürmer funktionierte er kurzerhand als Manndecker gegen Benjamin Zeising und Matthias Winkler um. „Die haben die beiden fast komplett aus dem Spiel genommen“, freute sich der VfL-Coach.

Den Treffer zum 0:3-Endstand bezeichnete Gebler als „irregulär“. Statt Strafstoß hätte der Schiedsrichter seiner Meinung nach auf „gefährliches Spiel“ wegen eines zu hohen Beines entscheiden müssen.

MTV Langlingen –

SV Altencelle

0:0

Das Spiel zwischen MTV Langlingen und SV Altencelle war durch den Ausfall vieler wichtiger Stammspieler auf beiden Seiten geprägt. So kam selten ein guter Spielfluss auf. Im ersten Durchgang kamen die Gäste etwas besser ins Spiel. „Nach einer Viertelstunde hatten wir uns aber ganz gut darauf eingestellt“, meinte MTV-Trainer Andre Ruschitzka. Den wenigen „halben Chancen“ der Altenceller setzten die Langlinger in Hälfte zwei einige gute „richtige“ Tormöglichkeiten entgegen. Es fehlten den Gastgebern aber „die spielerischen Möglichkeiten, das Spiel zu entscheiden“, meinte Ruschitzka. MTV-Spieler Kai Denecke feierte nach achtmonatiger Pause und nur zweimaligem Training sein Comeback.

TuS Bröckel –

SG Eldingen

1:1 (0:0)

Das Unentschieden zwischen Bröckel und Eldingen bezeichnete TuS-Trainer Bernd Schäfer als Erfolg für sein Team. „Wir haben das in unserer personellen Situation gut gelöst. Eldingen kam immerhin mit fast doppelt so vielen Punkten wie wir zu uns“, sagte Schäfer. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich beide Torhüter ein ums andere Mal auszeichnen konnten. Im zweiten Durchgang war es der Bröckeler Keeper, der mit einigen Glanzparaden der Heimelf den Punkt sicherte.

„Es war unsere einzige Chance, gegen diese Spitzenmannschaft über den Kampf ins Spiel zu kommen“, meinte der TuS-Übungsleiter. Und so war die Partie heiß umkämpft. Gegen die Top-Stürmer der Eldinger, die Schäfer als „Granaten“ bezeichnete, hätte sein Team „ganz gut verteidigt“.

Wenn man die Tabelle realistisch betrachte und das macht Schäfer, dann sei Bröckel das erste Team, das nach unten schauen müsse und wenn er dann sehe, dass sich Spieler, die unter der Woche in Bochum und Braunschweig studieren, eigens wegen der Spiele in die Heimat begeben, dann ist Schäfer nicht bange um seine Mannschaft. Die Einstellung stimme auf jeden Fall.

SC Vorwerk–

TSV Wietze

0:1 (0:1)

Im Spiel, in dem es eigentlich um nichts mehr ging, zwischen Vorwerk und Wietze, hatten die Gäste das glücklichere Ende für sich. SC-Coach Stefan Mainka sprach von einer „unglücklichen“ Niederlage in einem von seiner Mannschaft zerfahren geführten Partie. Im ersten Durchgang hätten seine Spieler die Zweikämpfe gescheut und zu weit entfernt von ihren Gegenspielern gestanden. Deshalb kam Wietze besser ins Spiel. Die Gegner hätten verdient gewonnen, meinte der Vorwerker Übungsleiter: „Sie waren ein bisschen cleverer und hatten das bessere Zweikampfverhalten.“ Insgesamt war es ein ruhiges Spiel zweier Teams, die sich stets gut vertragen, weil einige der Gegenspieler miteinander befreundet sind, wie Mainka erläuterte.

SSV Südwinsen –

SV Garßen

1:1 (0:1)

Als „ein kleines Lebenszeichen“ bezeichnete SSV-Trainer Andreas Heindorff das Unentschieden seiner Mannschaft gegen SV Garßen. Aufgrund des zweiten Durchgangs sei das Unentschieden „verdient“, meinte der SSV-Coach. Die Gäste hatten in der ersten Spielhälfte die besseren Torchancen. Der Gastgeber hatte Pech in Durchgang zwei, als man einmal nur die Querlatte traf und auch zwei weitere gute Möglichkeiten nicht in Tore ummünzen konnte. „Es ist vielleicht ganz gut für die Moral der Jungs, dass wir mal einen Rückstand aufgeholt haben. Wir wurden von Ingo Frerkes unermüdlich angetrieben. Er ist der Spieler der Rückrunde“, sagte Heindorff. Das Ergebnis helfe allerdings beiden Teams wenig. „Alle Mannschaften haben für den spielfreien VfL Westercelle II gespielt“, analysierte Heindorff die Ergebnisse des Spieltages. (ab)