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Fußball regional SV Garßen will Revanche im Fußball-Kreisliga-Derby
Sport Fußball regional SV Garßen will Revanche im Fußball-Kreisliga-Derby
19:10 30.03.2017
Von Carsten Richter
Das sind keine schönen Erinnerungen: In der Hinrunde hatte Garßen mit Nikolaj Grad (links) und Michel Niklas Senn (rechts) seine Mühe im Derby gegen Vorwerk. Dementsprechend ging der SC um Marc Matthesius als Sieger vom Platz. Quelle: Michael Schäfer (Archiv)
Celle Stadt

SG Eldingen –

TuS Eversen-Sülze

(Samstag, 16 Uhr)

Mit nur drei Tabellenplätzen, aber 20 Punkten Vorsprung ist Eldingen augenscheinlich Favorit. SG-Trainer Volker Darkow warnt jedoch: „Wir dürfen das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen.“ Zugleich spornt er seine Elf an: „Es ist Zeit für eine Revanche. Wir wollen unseren Zuschauern etwas bieten.“

Das Hinspiel ging 2:0 für Eversen aus. In der Rückrunde aber hat TuS bislang keine Punkte eingefahren. Das muss nicht so weitergehen, warnt Darkow. „Ich erwarte eine andere Eversener Mannschaft als in den vergangenen Wochen.“ Seinem Team rät er, kaltschnäuziger und zugleich geduldiger zu spielen. Einziger Ausfall ist der verletzte Florian Marwede. „Das können wir aber gut kompensieren.“

SV Garßen –

SC Vorwerk

(Samstag, 17 Uhr)

Optimistisch und selbstbewusst geht Garßen um Trainer Marcus Hoffmann das Derby gegen Vorwerk an. Dafür gibt es mehr Gründe, als es der Blick auf die Tabelle vermuten lässt. „In der Rückrunde haben wir bislang gut gearbeitet. Außerdem tun wir uns zu Hause leichter“, sagt Hoffmann. In der Tat hat der SVG in der zweiten Saisonhälfte noch kein Spiel verloren. Neben zwei Remis hat Garßen mit dem 4:0 gegen Wietze auf sich aufmerksam gemacht.

„Dieser Sieg muss maßgebend sein. Den momentanen Schwung wollen wir mitnehmen und etwas Zählbares erreichen.“ Nur ungerne denkt Hoffmann an das Hinspiel (1:3) zurück. „Da sind wir schlecht aufgetreten. Jetzt müssen wir ein anderes Gesicht zeigen.“

FC Firat Bergen –

VfL Westercelle II

(Sonntag, 15 Uhr)

Für beide Mannschaften geht es um viel. Daher erwartet Firat-Trainer Bernd Knopp ein schweres Heimspiel. „Westercelle hat eine junge Mannschaft, die technisch sehr gut ist“, warnt er. Gleichzeitig will Bergen unbedingt auf Punktejagd gehen. „Wir wollen gewinnen, um Abstand von den Abstiegsrängen zu gewinnen“, sagt Knopp. Das hat Westercelle noch nötiger. Im Falle eines Sieges könnte der VfL den ersten Abstiegsplatz verlassen.

Nur mit viel Glück hat Firat zuletzt gegen Dicle einen Punkt retten können. „Wir müssen einfach mal die Dinger reinmachen. Leider mangelt es immer an der Chancenverwertung.“ Personell steht nur Fatih Yavsan verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.

TSV Wietze –

SV Dicle Celle

(Sonntag, 15 Uhr)

Das nötige Selbstvertrauen hat Wietze für das anstehende Heimspiel gegen SV Dicle getankt. „Nach dem Sieg über Vorwerk sieht es gut aus“, strahlt TSV-Trainer Jörg Rienass Zuversicht aus. „Ein intensives Spiel wird es allerdings werden“, meint der Coach. So hat der Gegner zuletzt Firat Bergen um den Sieg gebracht. „Wichtig ist, dass wir die Räume eng machen. Das funktionierte in Vorwerk gut.“ Mit Schnelligkeit und Aggressivität will Wietze die Gäste schlagen. Einziger Wermutstropfen: David Kornblum (eventuell Muskelfaserriss) und Robin Ohlde (Rückenprobleme) fallen möglicherweise aus. Mike Trautmann (gelb-rote Karte) ist definitiv nicht dabei.

TuS Eicklingen –

SSV Südwinsen

(Sonntag, 15 Uhr)

Mit dem SSV Südwinsen empfängt der Siebte Eicklingen das Schlusslicht. Die Favoritenrolle ist klar verteilt, die Stimmung im TuS-Team nach dem 3:0-Erfolg gegen Eversen-Sülze ohnehin gut. Als Selbstläufer sollte die Partie aber nicht angesehen werden, sagt Eicklingens Trainer Steven Hörske. „Wir müssen unsere maximale Leistung abrufen.“ Vielmehr möchte der Coach die Begegnung dazu nutzen, einen Punktevorrat anzusammeln. „Den brauchen wir für die nachfolgenden schweren Gegner“, sagt Hörske. Gemeint sind die derzeit Zweiten und Dritten Eldingen und Vorwerk. Personell sieht der TuS-Trainer sein Team gut aufgestellt.

SV Altencelle –

TuS Bröckel

(Sonntag, 15 Uhr)

Claus Netemeyer macht keinen Hehl aus der Lage: „Nach wie vor ist die Situation für uns nicht zufriedenstellend“, sagt der SVA-Trainer. Gegen den Sechsten mit seiner hohen Qualität werde es schwer, die Partien seien immer knapp ausgegangen – zugunsten von Bröckel. Aber: „Bei einem Sieg können wir zu Dicle und Firat aufschließen und Druck ausüben.“ Davon erhofft sich der Coach einen zusätzlichen Motivationsschub. „Auch die vergangenen beiden Spiele haben gezeigt, dass wir in die Kreisliga gehören“, so Netemeyer. „Es wird knapp ausgehen. Wir müssen vorsichtig sein und konzentriert agieren.“

SC Wietzenbruch –

MTV Langlingen

(Sonntag, 15 Uhr)

Wietzenbruch hat derzeit allenfalls Luxusprobleme. „Alle wollen gerne spielen“, sagt Trainer Stephan Bergmann, dem der komplette 22-Mann-Kader zur Verfügung steht. SCW kann derzeit ohne Druck auflaufen und von Spiel zu Spiel schauen. „Wir sind spielerisch und athletisch stark. Vor allem aber zeichnen uns Teamgeist und Geschlossenheit aus.“ Das sei der Schlüssel zum Erfolg. Dennoch sei der Gegner nicht zu unterschätzen. „In Langlingen steckt viel Substanz, sie sind körperlich gut dabei“, sagt der Coach, der zum MTV auch persönlich eine gute Beziehung hat. Die muss am Sonntag aber ruhen. „Wir wollen unsere Ziele weiter untermauern und Tabellenführer bleiben. Noch ist die Saison nicht vorbei.“