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Fußball regional Schluss mit Schlacke: TuS Eschede freut sich auf Rasenplatz
Sport Fußball regional Schluss mit Schlacke: TuS Eschede freut sich auf Rasenplatz
18:41 29.02.2012
Von Oliver Schreiber
Eschede

„Das ist für uns als Fußball-Abteilung natürlich eine tolle Sache. Wir freuen uns sehr darüber, haben allerdings auch ein weinendes Auge dabei. Denn der Schlackeplatz hat auch seine Vorteile. So können wir eigentlich bei jedem Wetter und auf Grund des Flutlichts zu jeder Zeit trainieren, wenn bei anderen Vereinen die Plätze schon längst gesperrt sind. Aber für die Entwicklung der Fußballsparte ist der neue Rasenplatz natürlich sehr wichtig“, erklärt TuS-Abteilungsleiter Peter Schmoll.

Die Baumaßnahme verschlingt insgesamt rund 110.000 Euro. Die Finanzierung steht, wenn auch noch nicht offiziell. Die Samtgemeinde Eschede stellt maximal bis zu 27.500 Euro zur Verfügung, der Eigenanteil des Vereins beträgt rund 22.000 Euro. Der Rest wird über die Sportstättenförderung durch Kreissportbund und Sparkassen-Stiftung abgewickelt. Konkrete Summen stehen hier noch nicht fest.

Im Rahmen einer Vereinbarung mit der Samtgemeinde war dem TuS 2011 die Sportanlage am Brunshagen zur Nutzung übertragen worden. Dadurch wurde die Voraussetzung erfüllt, überhaupt Fördermittel in Anspruch nehmen zu können. Der Klub bekam im Haushalt 2011 einen einmaligen Betrag in Höhe von 35.000 Euro zur Verfügung gestellt, jährlich erhält er 12.500 Euro aus der Samtgemeindekasse für die Bewirtschaftung der Anlage.

„Es war der Wunsch der Sportler, den Spiel- und Trainingsbetrieb auf die Anlage am Brunshagen zu konzentrieren. Und das ist auch im Sinne der Samtgemeinde. Mit der Bereitstellung der finanziellen Mittel ist nun der letzte Schritt getan. Wir sind froh, dass wir dieses Projekt realisieren konnten“, erklärt Eschedes Samtgemeindebürgermeister Günter Berg.

Doch auch am Jahnplatz kann weiter gekickt werden – allerdings dann „nur“ noch auf einem Bolzplatz. Der Rest der ursprünglichen Spielfläche ist für eine andere Nutzung vorgesehen, eventuell als Wohnfläche. „Da gibt es allerdings noch keine endgültige Entscheidung“, so der Verwaltungschef.

Die Escheder wollen pfleglich mit ihrem neuen Gut umgehen. „Sobald alles in trockenen Tüchern ist, legen wir los. Aber vor August 2013 wird der Platz nicht freigegeben. Wir wollen ihn erst in einen perfekten Zustand bringen“, so Schmoll.