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Fußball regional Schmuckloses Topspiel: MTV siegt in Eicklingen
Sport Fußball regional Schmuckloses Topspiel: MTV siegt in Eicklingen
22:08 07.04.2013
Hart und so gar nicht herzlich: Eintrachts Björn Lohmann - (blaues Trikot) wird unsanft vom Ball getrennt. Quelle: Alex Sorokin
Eicklingen

Vor knapp 200 Zuschauern fiel die Entscheidung bereits nach fünf Minuten. Eine schöne Kombination –es sollte für lange Zeit die Einzige bleiben – der Gäste über Kai Meyer, Michel Moormann und Björn Lohmann stoppten die Eicklinger nur durch ein Foul. Den fälligen Freistoß von der Strafraumkante brachte MTV-Kapitän und „bekennendes Schlitzohr“ Marc Kohls flach im Torwarteck unter. Eine Freistoßvariante, die zugegebenermaßen nicht allzu oft zum Erfolg führt.

Danach boten die Akteure beider Seiten zwar viel Kampf, ließen aber eine spielerische Linie oder gar Torchancen fast komplett vermissen. In einer weitgehend vom MTV Eintracht kontrollierten Partie sorgte Eicklingens Simon Pröve fünf Minuten vor der Halbzeitpause für den zweiten echten Höhepunkt. Einen Freistoß von Sebastian Ruinat, der in der Mauer hängen geblieben war, feuerte Pröve volley aufs Tor. Celles Schlussmann Christof Rienass parierte aber in Klasse-Manier.

Die zweite Halbzeit lässt sich fast ebenso einfach zusammen fassen: Bei immer noch strahlender Sonne entschärfte der starke Rienass zuerst einen Ball von Ruinat (58.) und zwanzig Minuten später einen Freistoß von Dominik Klus (78.). Die einzige Möglichkeit für die Gastgeber hatte kurz vor dem Abpfiff wieder Kohls, der jedoch freistehend vergab. „Ich kann meiner Mannschaft heute keinen Vorwurf machen, weil wir als Team aufgetreten sind und alles umgesetzt haben, was wir uns vorgenommen hatten“, meinte Eicklingens Trainer Herbert Klus, für den eine Punkteteilung das gerechte Ergebnis gewesen wäre.

„Das Schönste an dem Spiel sind die drei Punkte für uns“, stellte Eintracht-Coach Frank Weber fest, der besonders das eigene Spiel über die Flügel vermisste. So richtig unzufrieden wird von den Zuschauern aufgrund des sonnigen Nachmittags wohl trotzdem niemand nach Hause gegangen sein.

Von Philip Krüger