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Fußball regional Spieler von MTV Eintracht Celle sollen Verantwortung übernehmen
Sport Fußball regional Spieler von MTV Eintracht Celle sollen Verantwortung übernehmen
16:16 01.12.2016
Von Christoph Zimmer
Tim Struwe (Mitte), stellvertretender Kapitän von MTV Eintracht Celle,soll die Mannschaft nicht nurwegen seines fußballerischenPotenzials führen. Quelle: Michael Schäfer (Archiv)
Celle Stadt

Bei dem erschreckend einseitigen 1:3 am vergangenen Wochenende gegen Drochtersen II war es Weber viel zu leise auf dem Platz. Aufteilung, Motivation, Zuordnung haben ihm nach dem Rückstand gefehlt. „Ich will nicht sagen, dass wir uns in unser Schicksal ergeben haben. Aber bei der Kommunikation auf dem Platz zeigt sich, können wir es noch schaffen oder nicht.“ Gerade von Kapitän Björn Lohmann und dessen Stellvertreter Tim Struwe verlangt Weber mehr klare Ansagen auf dem Rasen. „Das sind super Fußballer. Aber sie müssen beweisen, dass sie nicht nur wegen ihres ausgeprägten spielerischen Potenzials eine Mannschaft führen können“. Aber auch dies gehöre zu dem Entwicklungsprozess, den die junge Mannschaft in dieser Saison durchläuft. „Da muss jeder Spieler auf jeder Position hineinwachsen.“

Weber setzt nach der klaren Niederlage gegen Drochtersen auf einen postiven Effekt bei den Spielern. „Jeder muss seine Leistung kritisch hinterfragen und gegen Harsefeld zeigen, was er auf diesem Spiel gelernt hat“, sagt er. Immerhin stehe der Landesligist nicht mehr so stark unter Druck wie vor der Partie, als die Hoffnungen auf die Spitzengruppe nach den guten Spielen zuvor sehr nah war. „Harsefeld steht ganz anders unter Druck“, sagt Weber mit Blick auf den Tabellenzweiten. „Sie wollen uns auf Abstand halten. Außerdem haben sie bei einem Sieg gegen uns die Chance auf Platz eins.“

So weit will es Weber gegen die vor allem im Mittelfeld gut besetzte Mannschaft aber nicht kommen lassen. „Wir fahren nicht dahin, um auf Unentschieden zu spielen.“ Heißt im Klartext: Mit einem Sieg will der Tabellensechste kurz vor der Winterpause den Rückstand zur Spitzengruppe noch einmal verkürzen. Das letzte Wort soll diesmal seine Mannschaft haben – nicht nur im übertragenen Sinn.