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Fußball regional Spitzenreiter SC Wietzenbruch weiterhin souverän
Sport Fußball regional Spitzenreiter SC Wietzenbruch weiterhin souverän
20:07 09.10.2016
Von Uwe Meier
Celle Stadt

TuS Eversen-Sülze –SC Wietzenbruch1:5 (1:4)

Eversens Trainer Bastian Krämer redete nicht lange um den heißen Brei herum. „Vielleicht ist er ein bisschen zu hoch ausgefallen. Doch der Sieg geht völlig in Ordnung“, sagte er. Die Wietzenbrucher agierten cleverer und abgezockter und nutzten zahlreiche individuelle Fehler der Everser konsequent aus.

Die Gäste führten nach 24 Minuten mit 2:0 und ließen sich auch von einem Platzverweis für Edip Ekinci nicht aus der Bahn werfen. Auch mit einem Spieler weniger auf dem Platz bestimmte Wietzenbruch das Geschehen. TuS Eversen-Sülze kämpfte zwar verbissen und steckte auch nicht auf, hatte letztlich aber keine Chance.

VfL Westercelle II –SV Garßen1:3 (1:1)

Nach drei Niederlagen in Folge landeten die Garßener einen kleinen Befreiungsschlag. Nach dem ersten Auswärtssieg hat das SVG-Team nicht nur einen Abstiegsplatz verlassen, sondern zog nach Punkten auch noch an den Westercellern vorbei.

„Die haben uns schön ausgekontert“, meinte Westercelles Coach Sebastian Kath. Sein Team offenbarte Probleme beim Umschalten auf die Defensivarbeit. „Dadurch sind wir irgendwie mehrfach in Unterzahl geraten“, so Kath, der auch Mängel in der Offensive ausgemacht hatte. „Wir haben es auch nicht geschafft, Druck aufzubauen.“

Dabei waren die Gastgeber noch in Führung gegangenen – durch ein Eigentor des Garßeners Tim Rathke (12.). Doch schon im Gegenzug schaffte der SVG nach „einem ziemlich dämlichen Foul“, wie Kath es nannte, per Strafstoß den Ausgleich.

Nach dem Wechsel standen die Gäste in der Defensive weiter sehr sicher und warteten geduldig auf Konterchancen. Und die kamen. Zwei davon nutzten die Garßener für die Treffer zum Sieg.

SV Dicle –SSV Südwinsen3:0 (2:0)

„Ein verdienter Erfolg, der unter die Kategorie Arbeitssieg fällt.“ So sah es zumindest Dicles Trainer Thomas Crocoll. „Wir wussten schon vorher, dass das wohl kein schönes Spiel werden würde“, so der Coach, der seine Voraussage bestätigt sah.

In der ersten Halbzeit zeigte Dicle gegen eine Südwinser Mannschaft, die ohne Ersatzspieler angereist war, noch eine ordentliche Vorstellung. Nach dem Wechsel verflachte das Niveau zusehends. „Das hatte dann mit Fußball nicht mehr allzu viel zu tun“, so Crocoll.

SC Vorwerk –TuS Eicklingen2:0 (0:0)

Der Aufsteiger aus Vorwerk arbeitet sich in der Tabelle langsam, aber sicher in die oberen Tabellenregionen. Nach dem inzwischen vierten Pflichtspielsieg in Folge rangiert das Team von Trainer Stefan Mainka auf dem sechsten Tabellenrang.

Gegen Eicklingen sah der SCV-Coach einen verdienten Sieg, der „ein bisschen höher hätte ausfallen können“, wie Mainka meinte. Dazu hätten seine Mannen allerdings die sich bietenden Torchancen, insbesondere in der ersten Halbzeit besser nutzen müssen. „Nach dem Treffer zum 2:0 haben wir das Ding dann souverän nach Hause gespielt“, so der Vorwerker Trainer.

MTV Langlingen –FC Firat Bergen3:2 (0:0)

Über einen Mangel an Unterhaltung brauchten sich die Zuschauer dieser Partie nicht zu beklagen. Auf jeden Fall ging nach der Pause so richtig die Post ab. Die Schlussphase war dann an Dramatik kaum zu überbieten. „Da war ich einem Herzanfall sehr nahe“, so TuS-Coach Andre Ruschitzka, der sein Team in den höchsten Tönen lobte. „Von der Einsatzbereitschaft war das hervorragend“, sagte er. „Man hat gemerkt, dass die Jungs das Spiel unbedingt gewinnen wollten.“

Nach einer torlosen ersten Hälfte sorgte Christian Schmidt mit einem Doppelschlag (72./77.) für eine Langlinger 2:0-Führung. Doch Firat hatte sich noch lange nicht geschlagen gegeben und glich in Person von Osan Kaska zum 2:2 (79./84.) aus.

Vor diesen beiden Treffern hatten die Langlinger lange Zeit vieles richtig gemacht, doch dann „zweimal gepennt“, so Ruschitzka, der anschließend mit ansehen musste, wie sein Team arge Probleme gegen die nun druckvoll agierenden Berger bekam. Als die fünfte Minute der Nachspielzeit lief, kehrte das Glück zum MTV-Team zurück. Felix Linnewedel verwandelte einen zu Recht gegebenen Strafstoß zum Sieg.

VfL Wathlingen –TSV Wietze3:2 (1:2)

Auch in Wathlingen lieferten sich die beiden Kontrahenten eine abwechslungsreiche Partie, in der die Entscheidung in der Nachspielzeit fiel. „So wie es gelaufen ist, ist es natürlich schwierig, zu sagen, ob das glückliche Ende für uns nun verdient war oder nicht“, so VfL-Coach Jens Gebler, der den Siegtreffer von der Tribüne aus erlebte, auf die er zehn Minuten vor dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Renee Vandieken geschickt worden war.

Er war allerdings nicht der Einzige, für den die Partie vorzeitig zu Ende war. In der 89. Minute musste Wietzes Sven Perrei nach einem Foulspiel vom Feld. In der Nachspielzeit sah Wathlingens Lukas Graß (93.) die Gelb-Rote Karte. Das war allerdings noch nicht das Ende der Partie. Denn eine Minute später gelang Tim Radschun noch der Siegtreffer für sein Team.

Zuvor hatten sich die Teams eine abwechslungsreiche Partie geliefert, in der die Hausherren in der Schlussphase mehr und mehr die Oberhand gewonnen hatten.