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Fußball regional Spitzenspiel und Flotwedel-Derby in Celler Kreisliga
Sport Fußball regional Spitzenspiel und Flotwedel-Derby in Celler Kreisliga
17:10 09.11.2017
Eicklingens Patrick Künnemann (links) verfolgt Hermannsburgs Torben Müller. Die Eicklinger müssen in Langlingen antreten, Hermannsburg trifft auf Garßen. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

TuS Hermannsburg –

SV Garßen

(Sonntag, 14 Uhr)

Nach einer verständlichen Findungsphase ist Aufsteiger TuS Hermannsburg mittlerweile sehr gut in der neuen Spielklasse angekommen. Trainer Sievert Asmussen übt sich deshalb auch nicht mehr in Zurückhaltung, sondern fordert gegen abstiegsbedrohte Garßener einen Sieg. „Das Remis im Hinspiel war sehr glücklich für Garßen, jetzt zählt für mich nichts anderes als ein Sieg“, so Asmussen.

Der Stachel über die verlorenen Punkte sitzt noch tief, da Garßen am ersten Spieltag ohne einen eigenen Torschuss ein Unentschieden rettete. Hermannsburg hat sich in der Hinrunde in allen Mannschaftsteilen verbessert, die Abläufe passen und die Offensive hat die Treffsicherheit, aus der Aufstiegssaison wieder gefunden. „Wir haben uns an das höhere Niveau in der Kreisliga gewöhnt“, weiß Asmussen.

SC Vorwerk –

TuS Oldau-Ovelgönne

(Sonntag, 14 Uhr)

Zum Spitzenspiel reist der TuS Oldau-Ovelgönne nach Vorwerk. Auch wenn die Hausherren sehr souverän durch die Kreisliga marschieren, hat Stefan Mainka gehörigen Respekt vor dem Aufsteiger. „Wir haben immer Schwierigkeiten gegen Oldau gehabt, wir müssen alles reinwerfen, um Erfolg zu haben“, weiß der Trainer. Er spricht damit die Duelle noch in der 1. Kreisklasse, aber auch das Hinspiel und den Pokalfight an. „Das 2:2 in Oldau hat uns einen ganz wichtigen Punkt beschert“, beschreibt Mainka das Remis nach einem 0:2-Rückstand. Oldau tritt als geschlossene Einheit auf und hat auch zum Spielende noch genügend Kraft, um gegenzuhalten. „Die können 90 Minuten marschieren und bauen kräftemäßig nicht ab“, so Mainka. Sein großes Plus sieht er in der qualitativ gut besetzten Bank, da kann der Trainer in den entscheidenden Phasen noch personell nachlegen.

TSV Wietze –

TuS Bröckel

(Sonntag, 14 Uhr)

Die torreichste Begegnungen in der Hinrunde war das Hinspiel in Bröckel. Mit 5:4 behielt Bröckel die Oberhand, obwohl Wietze zwischendurch klar auf der Siegerstraße war. Die hohe Anzahl der Gegentreffer, aber insbesondere auch die personell sehr angespannte Situation, zwingen Trainer Michael Busse zu einer defensiven Spielweise. „Mir fehlen viele wichtige Spieler, da werden wir abwarten und unsere Chancen suchen“, schaut Busse voraus. Nach seiner Amtsübernahme ist Busse noch ungeschlagen. Das diese Serie nicht reißt, ist Motivation genug.

SV Altencelle –

TuS Eversen-Sülze

(Sonntag, 14 Uhr)

Nach dem Hinspiel war Altencelles Claus Netemeyer ziemlich angefressen. Durch einen Distanzschuss verlor seine Elf mit 0:1. „Da ist noch eine Rechnung offen, trotz klarer Überlegenheit sind wir leer ausgegangen“, so der hochmotivierte Coach. Eversen ist bekannt für späte Tore, da heißt es für Altencelle, die Konzentration über die gesamte Spielzeit hochzuhalten. Netemeyer will sich mit seiner Elf im oberen Tabellendrittel festsetzen und braucht dafür einen Sieg. „Wir haben gut trainiert und eine hervorragende Stimmung im Team, das sollte sich auszahlen“, hofft der erfahrene Trainer.

MTV Langlingen –

TuS Eicklingen

(Sonntag, 14 Uhr)

Das anstehende Nachbarschaftsderby ist wie immer von besonderer Brisanz geprägt. Zudem steht Langlingen angesichts der bisherigen Punktausbeute das Wasser bis zum Hals. Punktgleich mit dem SV Dicle Celle belegt der MTV den vorletzten Platz in der Tabelle, da wird jeder Punkt gebraucht. Nach drei Wochen spielerischer Zwangspause brennen die Hausherren auf ihren Auftritt, auch wenn Coach Andre Ruschitzka den fehlenden Spielrhythmus bemängelt. „Wir haben zwar intensiv trainiert, das ersetzt aber nicht die Spielpraxis“, weiß Ruschitzka. Mit Moritz Jäger fällt ein wichtiger Akteur mit einem Meniskusriss den Rest des Jahres aus. „Da müssen andere in die Bresche springen“, beschwört der Trainer den Teamgeist.

Von Jens Tjaden