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Fußball regional Stadtderby in der Abstiegszone
Sport Fußball regional Stadtderby in der Abstiegszone
16:51 29.11.2018
Für Michael-Niklas Senn (rechts) und den SV Garßen geht es im Heimspiel gegen MTV Eintracht Celle II um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Bevor 14 der 16 Mannschaften der Fußball-Kreisliga in die Winterpause gehen, müssen sie am Samstag und Sonntag noch mal auf den Rasen. Am 8. Dezember beenden MTV Eintracht Celle II und TuS Eicklingen mit einem Nachholspiel dann endgültig das Jahr im Celler Fußballkreis.

Das bedeutendste Duell findet in Garßen statt, wo der MTV Eintracht Celle II zum Stadtduell aufläuft. TuS Oldau-Ovelgönne will seine Erfolgsserie auf heimischem Rasen gegen TuS Eschede weiter ausbauen. Torhungrige Eldinger erwarten den TuS Hermannsburg.

SV Garßen – MTV Eintracht Celle II (Samstag, 14 Uhr)

Mit den Trainern Marcus Hoffmann vom SV Garßen und Frank Weber vom MTVE kreuzen zwei ehemalige Teamkameraden aus Celler Regionalliga-Zeiten die Klingen. Beide Mannschaften müssen gewinnen, um noch vor der Jahreswende wichtige Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.

„Es muss gepunktet werden, das ist alternativlos“, schaut Hoffmann voraus. Der SVG-Coach weiß, dass seine Mannschaft alles reinwerfen wird, um das Stadtderby für sich zu entscheiden. „Da wird die Tagesform entscheiden, es kommt auf Kleinigkeiten an“, meint Hoffmann.

VfL Westercelle II – FC Firat Bergen (Sonntag, 12 Uhr)

VfL-Trainer Rolf Peter Nieber hadert noch mit der Niederlage in Hermannsburg. Trotz einer dreimaligen Führung ging die Westerceller Reserve leer aus. „Da fehlte vielen Spielern die nötige Ruhe“, meint Nieber.

Im Hinspiel kickten die Westerceller gegen Firat Bergen nur eine Halbzeit ansehnlich. Das reichte nicht, um eine 1:2-Niederlage zu verhindern. Jetzt sollen Punkte her, damit der Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle hergestellt wird. „Wir wollen mit einem positiven Ergebnis in die Winterpause gehen“, so der Trainer.

MTV Langlingen – TuS Eicklingen (Sonntag, 14 Uhr)

Wenn es gegen den punktlosen Tabellenletzten aus Eicklingen geht, erwarten alle einen deutlichen Sieg. Langlingens André Ruschitzka warnt aber davor, die Punkte schon vor dem Duell zu verteilen. Das mahnende Beispiel ist für ihn das Hinspiel, als Langlingen bereits mit zwei Toren zurücklag und dann einen knappen 4:3-Sieg einfuhr. „Das ist kein Selbstläufer, wir brauchen jeden Punkt und entsprechend engagiert werden wir auch auflaufen“, so der Coach.

Zudem gab es in der Vorwoche in Wienhausen einen kollektiven Totalausfall, der zu einer 0:6-Klatsche führte. Danach gab es einiges an Redebedarf. „Das haben wir in vielen Gesprächen aufgearbeitet“, sagte Ruschitzka.

TuS Eversen-Sülze – TS Wienhausen (Sonntag, 14 Uhr)

„Das wird eines der schwersten Spiele für uns“, spricht Eversens Norbert Oehlschläger mit viel Respekt vom kommenden Gegner. Allerdings hat die Elf der beiden Trainer Bastian Krämer und Oehlschläger derzeit einen positiven Lauf. 13 Punkte aus fünf Spielen sprechen eine deutliche Sprache. „Fitness, Spielvermögen und auch der Spaß sind in hohem Maß vorhanden, da stimmen dann auch die Ergebnisse“, weiß Oehlschläger.

Seine Mannschaft soll im letzten Spiel des Jahres noch mal alles reinlegen und sich damit gebührend von den Fans in die Winterpause verabschieden.

TuS Bröckel – TuS Celle FC (Sonntag, 14 Uhr)

Zu Beginn der Saison fehlte es bei Bröckel an der Konstanz. Die ist jetzt da, allerdings nicht in der Weise, wie sie Trainer Bernd Schäfer gerne hätte. Denn die vergangenen sieben Spiele gingen allesamt verloren. Ende September wurde ein Dreier eingefahren, danach gab es keine Punkte mehr.

„Im Training und auch über weite Strecken im Spiel läuft es sehr gut, wir machen aber in der entscheidenden Phase die Fehler und gehen leer aus“, sagt Schäfer.

Bei den Cellern ist die Serie zwar nicht ganz so mies, aber aus den letzten vier Spielen steht auch nur ein Punkt zu Buche. „Wir werden auch am Sonntag wieder versuchen, zu gewinnen“, schaut Schäfer voraus.

VfL Wathlingen – SV Altencelle (Sonntag, 14 Uhr)

Wathlingens Trainer Jens Gebler ist sehr zufrieden mit dem Verlauf der Hinserie. Seine Mannschaft verliert den Rhythmus auch dann nicht, wenn viele personelle Umstellungen vorgenommen werden müssen. „Unsere Mannschaft hat das Konzept verinnerlicht und liefert meistens gute Leistungen ab“, sagt er.

Auch am Sonntag drohen mit Hendrik Schnitzler und Manuel Gebler wieder zwei wichtige Akteure auszufallen. Das hält der Trainer aber für kompensierbar. Lernbedarf haben seine Kicker bei gegnerischen Standards, die letzten sechs Gegentore fielen allesamt nach ruhenden Bällen. „Daran gilt es zu arbeiten“, kündigt Gebler an.

TuS Oldau-Ovelgönne – TuS Eschede (Sonntag, 14 Uhr)

Auch der TuS Oldau-Ovelgönne möchte das Fußballjahr gerne mit einem Sieg beschließen. Zumal die Blau-Gelben zu Hause weiterhin ungeschlagen sind. Besondere Motivation ziehen die Hausherren aus dem Hinspiel, als es eine 1:5-Niederlage gab. „Da hatten wir einen rabenschwarzen Tag“, blickt Trainer Sven Mentkowski zurück. Auch wenn die Escheder auf den gesperrten Tim Runge verzichten müssen, wird es ein schwerer Gang für Oldau.

SG Eldingen – TuS Hermannsburg (Sonntag, 14 Uhr)

Eldingens Offensivpower sucht ihresgleichen in anderen Fußballligen. Gleich 65 mal schlug es im gegnerischen Gehäuse ein, wenn die Eldinger auf dem Platz standen. Trainer Volker Darkow sieht die gestiegene Effektivität in einer Systemumstellung. Die Stürmer sind von vielen Defensivaufgaben entbunden und haben entsprechende Durchschlagskraft im Strafraum.

Seiner Mannschaft falle allerdings auch nichts einfach so zu: „Wir müssen uns alles hart erarbeiten“, stellt Darkow klar. Mit TuS Hermannsburg geht es jetzt gegen einen überaus unbequemen Gegner, das hat bereits das 1:1 im Hinspiel gezeigt.

Kreisliga-Tipp

Nils Speckmann
(TuS Celle FC)

SV Garßen – MTV E Celle II 2:2

Westercelle II – Firat Bergen 1:2

Langlingen – Eicklingen 2:0

Eversen-Sülze – Wienhausen 2:2

TuS Bröckel – TuS Celle FC 1:2

Wathlingen – Altencelle 2:2

SG Eldingen – Hermannsburg 3:1

Oldau-Ovelgönne – Eschede 2:2

Von Jens Tjaden

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