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Fußball regional Taktgeber Nachtwey fehlt Oberligist MTV Eintracht Celle wochenlang
Sport Fußball regional Taktgeber Nachtwey fehlt Oberligist MTV Eintracht Celle wochenlang
15:41 01.09.2017
Von Christoph Zimmer
Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Christopher Nachtwey bleibt die tragische Figur bei MTV Eintracht Celle. In den Partien des Oberligisten gegen Arminia Hannover und Atlas Delmenhorst vergab der 30 Jahre alte defensive Mittelfeldspieler jeweils einen Elfmeter, der Celle zurück ins Spiel gebracht hätte. Im Spiel in Sulingen am vergangenen Wochenende verletzte sich der Taktgeber der Mannschaft bei einem Pressschlag mit einem Gegenspieler schwer und musste ausgewechselt werden. Die bittere Diagnose: Innenbandanriss im rechten Knie. Nachtwey wird konservativ behandelt und dem Aufsteiger mindestens acht Wochen fehlen. „In der momentanen Situation ist das ein ganz herber Schlag für uns“, sagt Trainer Hilger Wirtz vor dem Heimspiel gegen den SSV Vorsfelde am Sonntag um 15 Uhr.

Vor allem die Erfahrung von Nachtwey in kritischen Situationen, nach drei Niederlagen in den ersten drei Spielen steht die junge Mannschaft vor ihrem zweiten Heimspiel in dieser Saison bereits leicht unter Druck, wird dem Aufsteiger fehlen. „Er ist ein ganz wichtiger Spieler für uns“, sagt Wirtz, der wieder einmal als Improvisationskünstler gefragt ist. Im Duell der Aufsteiger gegen Vorsfelde wird Tim Struwe die Position im zentralen defensiven Mittelfeld besetzen. „Ich erwarte von ihm, dass er das Zentrum dichtmacht, die Mannschaft führt und auf dem Platz viel kommuniziert“, sagt Wirtz.

Wirtz hat Vorsfelde in der Begegnung gegen Arminia beobachtet. Er erwartet einen guten Aufsteiger. „Sie sind gut organisiert, körperlich sehr präsent“, warnt er. Nach drei Niederlagen aus drei Spielen sei ein gutes Ergebnis „wichtig, um nicht schnell den Anschluss in der Tabelle zu verlieren“. Dazu müsse seine Mannschaft einiges besser machen im Vergleich zu den bisherigen Darbietungen. „Vor allem im Spiel nach vorn müssen wir uns verbessern und mehr Präzision, Tempo und Kreativität zeigen“, sagt der Trainer des Aufsteigers.

Zuletzt tat sich seine Mannschaft schwer, in die gefährlichen Gebiete zu kommen und sich Chancen zu erarbeiten. „Wenn wir gut gegen den Ball arbeiten, kann für uns immer etwas gehen. Wir glauben fest daran, dass wir es schaffen können“, sagt Wirtz und hofft auf die ersten Punkte für seine Mannschaft nach dem Aufstieg in die Oberliga.