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Fußball regional „Totenkopf“ als Markenzeichen für ESV Fortuna Celle
Sport Fußball regional „Totenkopf“ als Markenzeichen für ESV Fortuna Celle
15:14 22.05.2018
Neue Identifikation durch Kleidung:(von links) Martin Cordua (links) freut sichmit den Sponsoren Erima von der Osten,Jörg Reinstorf und Tim Schmidt.  Quelle: Uwe Meier
Celle Stadt

Vor acht Jahren, als der 48-jährige sein Jugendprojekt startete, gab es drei Jugendmannschaften, nun sind es 18. In dieser Zeit haben es die Ehrenamtlichen zusammen geschafft, aus dem Verein eine große Familie zu machen. So entstand auch eine Harmonie außerhalb des Platzes, die besonders beim alljährlichen Fortuna-Cup zum Tragen kommt. Am 16. und 17. Juni werden weit über 100 Helfer den Verein unterstützen, um fast 90 Mannschaften bestens zu betreuen. „Spaß beim Sport zu vermitteln“ betrachtet Cordua als die wichtigste Herausforderung. „Dann kommen die Erfolge und die Kinder von ganz alleine“, so der Jugendleiter.

Die innere Geschlossenheit soll nun auch nach außen gezeigt werden. Symbol dessen ist seit vielen Jahren der „Fortuna-Totenkopf“, der die Vereinskleidung der Kinder und Jugendlichen schmückt. „Fortuna Celle ist zu einer Marke geworden, die Identifikation ist in optimaler Weise gelungen“, so Erima von der Osten vom Sporthaus Celle. Tim Schmidt, einer der beiden Förderpartner, meint: „Ich freue mich riesig über die vielen Kinder in Klein Hehlen, wenn sie in ihrem neuen Vereinsoutfit mein Geschäft besuchen.“

Ebenso begeistert ist der andere Förderpartner Jörg Reinstorf: „In die Kinderaugen zu schauen, macht mich glücklich und dann weiß ich, mit dieser Investition in den Celler Jugendfußball habe ich die richtige Entscheidung getroffen.“ Schmidt und Reinstorf unterstützten die Jugendförderung mit jeweils 10.000 Euro.

Aus und vorbei: Nach der 2:5-Niederlage gegen TSV Auetal steigt TuS Eschede in die Fußball-Kreisliga ab. Nach wiederholtem Aufbäumen und einigen zum Teil überraschenden Siegen hatten die Männer von der Aschau der Hoffnung auf den Klassenerhalt immer wieder neue Nahrung gegeben. Die theoretische Möglichkeit, die Bezirksliga noch zu halten, erhielten sich die Schwarz-Weißen noch am Pfingstsamstag, wo der SV Bendestorf im heimischen Brunshagen mit 4:2 besiegt wurde. „Wir haben lange gekämpft und uns nie aufgegeben. Aber nun ist es gelaufen. Doch wir haben den Klassenerhalt nicht jetzt, sondern in der ersten Saisonhälfte verspielt“, stellte der gefasste TuS-Trainer Sven Ewert nüchtern fest.

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Am drittletzten Spieltag ist die letzte Entscheidung in der Fußball-Kreisliga gefallen. Als Kreismeister und Aufsteiger in den Bezirk steht der SC Vorwerk bereits fest, der SV Dicle Celle muss als einziger Kreisligist absteigen und jetzt hat sich der TuS Oldau-Ovelgönne den zweiten Platz gesichert und wird somit die Relegationsspiele um den Aufstieg in die Bezirksliga bestreiten.

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