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Fußball regional Trainer-Rücktritt in Wietze nach 1:3 gegen SV Dicle
Sport Fußball regional Trainer-Rücktritt in Wietze nach 1:3 gegen SV Dicle
22:10 01.10.2017
Von Uwe Meier
JörgRienass Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Celle.

TSV Wietze –SV Dicle1:3 (1:1)

Die Gastgeber begannen gut und engagiert und gingen folgerichtig hochverdient in Führung. Anschließend blieben die Wietzer vorerst die tonangebende Mannschaft, verpassten es aber, weitere Treffer zum 2:0 oder sogar 3:0 nachzulegen. Die Strafe für den fahrlässigen Umgang mit Torchancen folgte auf dem Fuß. Mehr oder weniger aus dem Nichts kamen die Gäste noch vor der Pause zum Ausgleich und hatten die Gastgeber damit offenbar an einer ganz empfindlichen Stelle getroffen.

Denn bei Wietze ging nach dem Wechsel nichts mehr zusammen. „Es war kein Aufbäumen zu erkennen“, sagte Rienass, der eine letztlich verdiente Niederlage quittierte und daraus seine Konsequenzen zog.

SV Altencelle –FC Firat Bergen1:1 (0:1)

Die beiden Kontrahenten lieferten sich eine rassige Partie, in der beiden Teams genügend Chancen hatten, das Spiel für sich zu entscheiden. Der FC Firat zeigte die bessere Spielanlage, und Altencelle hielt mit Kampfkraft dagegen. „Das Spiel wurde von beiden Mannschaft mit offenem Visier geführt. Das war wirklich ein tolles Kreisligaspiel“, meinte SVA-Trainer Claus Netemeyer.

Die Gäste hatten den besseren Start. Altencelle bekam überhaupt keinen Zugriff auf Ball und Gegner. Die Berger Führung durch Taner Cakil (21.) war hochverdient. Der SVA startete druckvoller in die zweite Halbzeit und bekam durch einen Elfmeter die Ausgleichschance. Weit ab vom Spielgeschehen war Sven Bromberg im Strafraum zu Fall gekommen. Schiedsrichter Rene-Carsten Fiebig entschied nach Rücksprache mit seinem Linienrichter auf Strafstoß. Den verwandelte Lars Erik Erdmann zum 1:1 (75.). Fast im Gegenzug ergab sich Bergens Engin Cavildak die Riesenchance, sein Team wieder in Führung zu bringen. Doch er scheiterte vom Elfmeterpunkt und jagte das Spielgerät hoch über das Tor.

Beide Mannschaften hatten in einem offen geführten Spiel genügend weitere Möglichkeiten, für die Entscheidung zu sorgen. Doch ein weiterer Treffer fiel nicht. „Auch wenn der Punkt für uns vielleicht etwas glücklich ist, nehmen wir ihn gerne mit“, so Netemeyer.

TuS Bröckel –SV Garßen3:0 (1:0)

Die Gastgeber hatten in der Anfangsphase einige heikle Situationen zu überstehen. Garßen hatte das Ruder vorerst in der Hand. „Die haben richtig Gas gegeben“, sagte TuS-Trainer Bernd Schäfer anschließend. Und so stand Bröckels Schlussmann Frederic Baars einige Male im Mittelpunkt des Geschehens, hielt seinen „Kasten“ aber sauber.

„Wir haben ein bisschen gebraucht, um unsere Ordnung zu finden. Wir mussten uns richtig in die Partie hineinbeißen“, sagte Schäfer und bezeichnete die Pausenführung seines Teams durch einen Treffer von Jan Schumacher (27.) als glücklich.

Nach dem Wechsel bekam Bröckel die Begegnung immer besser in den Griff. „In der zweiten Halbzeit haben wir das wirklich richtig gut gemacht“, meinte Bröckels Trainer. Sein Team stand in der Defensive sicher und kreierte auf der anderen Seite einige gute Torchancen. „Deshalb denke ich auch, dass der Sieg für uns verdient ist“, so Schäfer und zeigte sich sehr froh darüber, die Punkte geholt zu haben.

MTV Langlingen –SC Vorwerk1:4 (0:2)

André Ruschitzka haderte ein wenig mit dem Schicksal. Eigentlich hatte sein Team ein gar nicht mal so schlechtes Spiel abgeliefert und trotzdem hoch verloren. Man hatte eben den einen oder anderen Fehler zu viel gemacht. „Wir sind gut ins Spiel gekommen“, meinte der TuS-Coach, dessen Team nach einem Fehler von Schlussmann Sören Schepelmann in Rückstand geriet (23.). „Da gingen bei uns die Köpfe schon wieder runter“, sagte Ruschitzka. Vorwerk legte noch vor der Pause nach. Allerdings hatte Langlingens Trainer zuvor ein Foulspiel an Patrick Giller gesehen. Auch seine Spieler waren stehen geblieben. Doch der Pfiff des Schiedsrichters blieb aus.

„Wir hatten sicherlich unsere Möglichkeiten“, meinte Ruschitzka: „Aber gegen eine Mannschaft wie Vorwerk, die über viel Qualität verfügt, darf man sich keine Fehler erlauben.“ Kämpferisch und läuferisch sei das von seinem Team alles in Ordnung gewesen. „Da kann ich keinem einem Vorwurf machen.“