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Fußball regional TuS Celle FC: Gewollt, aber nicht gekonnt
Sport Fußball regional TuS Celle FC: Gewollt, aber nicht gekonnt
21:52 11.05.2014
Björn Lambach (links) - hängte sich für seinen - TuS Celle FC voll rein – - wieder einmal, ohne etwas Zählbares mit nach - Hause zu nehmen. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

„Es ist eigentlich immer das Gleiche mit uns.“ TuS FC-Trainer Lazar Djurdjevic sagt dies ohne Ärger oder Galgenhumor sondern in seiner gewohnt ruhigen Tonlage. „Die Jungs waren sehr bemüht, können es aber auf dem Platz nicht umsetzen.“

Immerhin laufen die Spiele immer anders ab – allerdings auch immer zum Nachteil des Celler Vereins. Laut Djurdjevic war die Partie gegen Ottersberg über 90 Minuten hinweg ausgeglichen. Bis zum 0:1 in der 11. Spielminute hatten beide Teams gleich viele Spielanteile – bis den Cellern eine Ecke der Gastgeber um die Ohren flog. Das Tor sei aus dem Nichts gefallen, so Djurdjevic, der dem Wind eine große Mitschuld am Gegentor gibt. „Ottersberg hat eine sehr offene Anlage, da hat der Wind voll gegen den Ball geknallt.“ Allerdings haben die Celler in der Abwehr auch nicht optimal gestanden.

Das 0:1 hielt der TuS FC bis zur Pause. Teilweise gab es sogar brauchbare Angriffe der Celler – vor allem über Björn Lambach, der seine Oberliga-Tauglichkeit einmal mehr unter Beweis stellte. Allerdings fehlte es bei Kontern an der Genauigkeit beim letzten Pass oder es haperte an technischen Grundlagen wie der Ballannahme. „Wenn der Ball daraufhin vier Meter wegspringt, kann man eine Tormöglichkeit natürlich vergessen“, so Djurdjevic.

Die Durchschlagskraft fehlte komplett, an der Gegenwehr gab es dafür laut Djurdjevic nur wenig zu bemängeln. „Vom Engagement her bin ich zufrieden. Angesichts der schwierigen Situation des Vereins war das sogar richtig gut“, meint der TuS-Coach. Dies hätten ihm gegenüber sogar Pressevertreter des Heimvereins bei der anschließenden Pressekonferenz bestätigt. „Ich denke, wir haben unsere Farben auswärts wieder einmal gut repräsentiert.“

Nach der Halbzeit wollten die Celler effektiv nach vorn stürmen – konnten es aber nicht. Stattdessen baute das Heimteam durch einen Elfmetertreffer die Führung aus. Das anschließende Anrennen der Celler nutzen die Ottersberger zum Kontern, daraus fiel der letzte Treffer der Partie. Es ist eben immer das Gleiche.

„Wir können trotzdem zufrieden sein“, meint der Celler Trainer. Er verspricht, dass das Team weiter seriös trainieren wird. „Wir haben noch viel aufzuarbeiten.“ Vor allem, da am kommenden Wochenende für die Celler eine Partie beim Tabellenführer Lüneburger SK ansteht.

Von Andre Batistic