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Fußball regional TuS Celle FC auf Beutezug bei italienischen Wölfen
Sport Fußball regional TuS Celle FC auf Beutezug bei italienischen Wölfen
16:33 28.11.2013
Von Oliver Schreiber
Agit Kaplan wird unsanft zu Boden gebracht (links Kodo Kadir). Der - Linksfuß will mit dem TuS Celle FC bei Lupo Martini Wolfsburg bestehen. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Dementsprechend groß war die Erleichterung. „Im Training wurde wieder mehr gelacht, aber dennoch konzentriert gearbeitet. Aber das war auch schon vorher der Fall“, erklärt Mach.

Mit frischem Selbstvertrauen will sich Schlusslicht TuS nun auch von den „italienischen Wölfen“ am Sonntag um 14 Uhr nicht fressen lassen. Die Aufgabe ist allerdings alles andere als leicht. Die vor der Saison als Aufstiegsfavorit gehandelten Wolfsburger haben sich nach einem katastrophalen Start mit null Punkten sowie null Toren aus den ersten drei Spielen gefangen und haben sich auf Platz fünf vorgearbeitet. Noch sind die Aufstiegsplätze in Sichtweite, auch wenn der italienische Klub nach zuvor vier Siegen in Folge beim 2:3 gegen 1. FC Germania Egestorf-Langreder einen kleinen Dämpfer erhielt. Besonderes Augenmerk müssen die Celler auf das Torjägerduo Antonio Renelli (acht Tore) und Andrea Rizzo (sieben) legen.

„Das wird ein verdammt schweres Spiel, Wolfsburg ist nicht mit der Mannschaft vom Saisonbeginn zu vergleichen. Aber wenn wir genauso engagiert auftreten wie gegen Oldenburg und alle Vorgaben erfüllen, können wir da vielleicht einen Punkt mitnehmen“, so Mach. Im Kader steht – wie auch schon gegen Oldenburg – auch wieder der unter Mach-Vorgänger Hicksch in Ungnade gefallene Engin Kiy. Den hatte Hicksch wegen mangelnder Einstellung im Training vor dem Spiel gegen den Lüneburger SK (2:4) aus der Kabine geworfen. Der Angreifer brachte diesen Vorfall an die Öffentlichkeit.

„Er weiß, dass er sich da falsch verhalten hat, indem er Kabineninternas nach außen getragen hat. Engin hat seinen Fehler eingesehen und sich vor versammelter Mannschaft für sein Fehlverhalten entschuldigt. Die Mannschaft hat die Entschuldigung akzeptiert und damit ist das Thema erledigt, Engin spielt wieder für TuS“, berichtet der Sportliche Leiter Jörg Klindworth, der weiterhin fieberhaft einen Hicksch-Nacholger sucht.

Dabei hat er sich eine weitere Absage eingehandelt. Klindworth hatte Peter Hayduk, früherer Profi von Hannover 96, kontaktiert. Hayduk, der 2001 schon mal als Nachfolger von Uli Stein als TuS-Trainer fungierte, sagte allerdings aus persönlichen Gründen ab.