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Fußball regional TuS Celle FC bereits unter Erfolgsdruck
Sport Fußball regional TuS Celle FC bereits unter Erfolgsdruck
17:04 17.08.2017
Bei der Fußball-Stadtmeisterschaft im Juni beharkten sich TuS Celles Dean Feldmann (rechts) - und Wietzenbruchs Bernd Slink. An diesem Wochenende wollen beide mit ihren Teams punkten. Quelle: Oliver Knoblich (Archiv)
Celle

Seine Bezirksliga-Heimpremiere feiert der SC Wietzenbruch. Im Duell gegen den Mitaufsteiger SV Lindwedel-Hope treffen zwei Siegerteams des ersten Spieltags aufeinander.

TuS Celle FC –

Eintracht Elbmarsch

(Samstag, 15 Uhr)

Die Celler Auftaktniederlage in Elstorf tat weh, besonders deshalb, weil sie so unnötig war. Dennoch ist man an der Nienburger Straße vor dem Spiel gegen Eintracht Elbmarsch guten Mutes. „Es war ja letzte Woche nicht alles schlecht. Aber wir müssen weiter daran arbeiten, die individuellen Fehler zu minimieren“, sagt TuS FC Trainer Thomas Crocoll. Er weist darauf hin, dass sich die Hierarchie in seinem neu formierten Team erst noch bilden muss. Auch die Stammformation stehe noch nicht fest. „Wir sind immer noch im Findungsprozess. Bei ausgezeichneter Trainingsbeteiligung gibt jeder Gas und sucht seine Chance“, schildert Crocoll die momentane Situation.

Mit Eintracht Elbmarsch kommt nun gleich ein Meisterschaftsfavorit ins Günther-Volker-Stadion. Die Elbmarscher gewannen ihr erstes Spiel gegen die SG Scharmbeck-Pattensen nach einer „abgezockten“ Leistung ganz sicher mit 4:2. Besonders vor der stabilen Defensive und dem schnellen Angriffsspiel der Gäste hat Crocoll Respekt. „Dieser starke Gegner kommt eigentlich zum falschen Zeitpunkt, aber damit müssen wir klarkommen“, so Crocoll.

Mut macht ihm, dass sein lange Zeit verletzter Torjäger Andreas Gerdes-Wurpts wahrscheinlich wieder auflaufen kann. Ein letzter Belastungstest soll beim Abschlusstraining erfolgen. Nur Außenstürmer Steven Neumann (beruflich auf einem Seminar) und Angreifer Milan Karak (verletzt) werden definitiv ausfallen. „Wenn unser Gefüge stabil bleibt und die Feinabstimmung besser klappt, ist auch gegen Elbmarsch ein Punktgewinn drin“, meint der TuS-Coach.

SC Wietzenbruch –

SV Lindwedel-Hope

(Sonntag, 15 Uhr)

Am „Alten Kanal“ fiebert man dem Wietzenbrucher Bezirksliga-Debüt auf heimischem Platz entgegen. „Wir sind heiß und freuen uns unglaublich auf dieses Spiel“, sagt SCW-Trainer Stephan Bergmann. Sein Team setzte mit dem 3:1-Auswärtserfolg beim VfL Maschen ein erstes Achtungszeichen. Aber auch Mitaufsteiger Lindwedel-Hope sorgte für Furore. Gleich mit 4:0 und viel mitgenommener Aufstiegseuphorie fegte der Heidekreis-Meister den Titelfavoriten TSV Winsen/Luhe vom Platz. So sind beide Teams gleichermaßen voreinander gewarnt.

„Natürlich ist der Respekt da, aber wir werden uns zerreißen und alles dafür geben, den Gegner in die Knie zu zwingen. Die Punkte wollen wir in Wietzenbruch behalten“, lautet die Ansage von Trainer Bergmann, der eine gute Kulisse erwartet. Er hofft auf eine ähnlich starke taktische Leistung wie in Maschen, wo sein Team durch eine gute Chancenverwertung bestach. Dieses wird zwar auch am Sonntag noch nicht in Bestbesetzung auflaufen, aber die personelle Situation hat sich etwas entspannt. „Das wird sicherlich ein Spiel auf Augenhöhe. Doch wir sind selbstbewusst genug und trauen uns den nächsten Dreier zu“, so Bergmann.

MTV Borstel-Sangenstedt –

TuS Eschede

(Sonntag, 15 Uhr)

Aufgrund der Renovierung seines Sportheims tritt das Team von Trainer Sven Ewert zu Beginn der Saison dreimal auswärts an. Das macht für die Männer vom Brunshagen den Saisonstart sicherlich nicht einfacher. Nach der 2:6 Auswärtsschlappe beim Aufsteiger SV Bendesdorf hängen beim MTV Bostel-Sangenstedt die Trauben erneut sehr hoch. Der jetzige Gegner zählte zwar auch zu den Verlierern des ersten Spieltags, machte jedoch beim unglücklichen 2:3 gegen Germania Walsrode ein couragiertes Spiel. Dagegen klagte Ewert über die enorm hohe individuelle Fehlerquote in seinem Team. „Trotzdem hat uns die deutliche Niederlage nicht umgehauen. Wir haben in der Woche die Köpfe zusammengesteckt und beraten, was wir in Sachen Taktik und Spielaufbau verbessern können“, so Ewert. Er sieht sein Team in Borstel keineswegs chancenlos. „Wir haben keine Angst“, gibt sich Eschedes Coach, der am Sonntag weiterhin auf David Schlawer und den langzeitverletzten Michael Seymour verzichten muss, optimistisch.

Von Jochen Strehlau