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Fußball regional TuS Celle FC mit kämpferischer Note bei Liga-Primus
Sport Fußball regional TuS Celle FC mit kämpferischer Note bei Liga-Primus
18:15 10.04.2013
Von Oliver Schreiber
Duell mit ausgestrecktem Po: Celles Mathias Winkler setzt im Zweikampf alle Körperteile ein. Quelle: Gert Neumann
Celle Stadt

Die Celler dürfen sich berechtigte Hoffnungen auf Zählbares machen. Die Zweitliga-Reserve des BTSV führt zwar immer noch souverän die Tabelle an, steckt aber auch in einer Krise. Aus den vergangenen fünf Spielen holten die „Löwen“ nur einen Sieg und insgesamt fünf Punkte. In der Rückrundentabelle liegen sie als Neunter sogar drei Plätze hinter dem TuS FC. Ein weiterer Vorteil für die Gäste könnte sein, dass die erste Eintracht-Mannschaft nahezu zeitgleich beim SV Sandhausen um Punkte für den Bundesliga-Aufstieg kämpft und daher wohl keine Spieler abgeben kann.

Apropos Kampf. Den will TuS den Braunschweigern liefern. „Wir müssen und werden sicherlich eine kämpferische Note ins Spiel bringen, nur mit spielerischen Mitteln allein wird es nicht reichen. Wir werden aus einer kompakten Defensive heraus versuchen, schnelle Konter zu setzen“, so Hicksch, der mit seiner Truppe Eintracht mit „Glück, Geschick und taktischer Finesse“ das Leben schwer machen will.

Ungünstig ist die frühe Anstoßzeit am Freitag um 18.30 Uhr. Die Mannschaft trifft sich bereits um 15.45 Uhr. „Das ist für uns alle arbeitstechnisch natürlich schwierig zu realisieren, wir sind ja schließlich keine Profis. Warum man dieses Spiel nicht zumindest eine Stunde später ansetzt, ist mir ein Rätsel“, sagt Hicksch.

Hakan Toku musste sich beispielsweise Urlaub nehmen, um beim Spiel an der Hamburger Straße dabei sein zu können. Danny Feldmann wird aus beruflichen Gründen aller Voraussicht nach fehlen. Ansonsten hat Hicksch bis auf die Langzeitverletzten alle Mann an Bord.

Die Blau-Gelben wollen an die letzte halbe Stunde aus der Partie gegen den TSV Ottersberg anknüpfen. In der Schlussphase schossen sie da noch einen 4:1-Sieg heraus, nachdem sie sich lange Zeit schwer getan hatten. Hicksch: „Der Sieg war wichtig und den lasse ich mir auch nicht kleinreden. Wir wissen selbst, dass wir besser spielen können. Aber wenn wir immer schlecht spielen und gewinnen, kann ich damit bestens leben.“

Den Cellern war deutlich anzumerken, dass ihnen auf Grund der vielen Spielpausen der Rhythmus fehlt. Den wollen und müssen sie gegen Braunschweig finden. Mit der entsprechenden kämpferischen Note.