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Fußball regional TuS Celle FC nimmt erfolgreiche Revanche
Sport Fußball regional TuS Celle FC nimmt erfolgreiche Revanche
21:00 25.03.2018
Benjamin-Lukas Grund (TuS Celle FC, rechts) läuft hier Wietzenbruchs Tagier Gasanaliev davon.. Quelle: Oliver Knoblich (2)
Celle Stadt

„Wir sind sehr froh über den Sieg. Das war eine ganz starke Teamleistung“, freute sich der zweifache Torschütze Andreas Gerdes-Wurpts. Und während man beim TuS FC dem weiteren Saisonverlauf mit großem Optimismus entgegenblickt, ziehen am „Alten Kanal“ dunkle Wolken auf. Sollte auch am Oster-Doppelspieltag ein Erfolgserlebnis ausbleiben, stehen dem SCW unruhige Wochen bevor.

„Diese Leistung reicht einfach nicht für die Bezirksliga. Uns ist die Leichtigkeit und das Spielverständnis komplett verloren gegangen. So motivations- und emotionslos darf man sich in einem Derby nicht präsentieren“, zeigte sich SCW-Trainer Stephan Bergmann über den Auftritt seines Teams fast schon schockiert.

Dagegen gab es an der Vorstellung der Blau-Gelben nur wenig zu kritisieren, dafür aber am Rasen, der eher den Eindruck einer holperigen Wiese machte und sauberen Kombinationsfußball quasi nicht zuließ. Doch davon ließen sich die Gastgeber in ihrem Anfangselan nicht stoppen. Der schnelle Onur Ecinci setzte sich auf dem linken Flügel durch und wurde regelwidrig zu Fall gebracht. Gefühlvoll zirkelte Sergej Kraus den Ball an den Fünfmeterraum, wo der sträflich unbedrängte Andreas Gerdes-Wurpts keine Mühe hatte, per Kopf zum 1:0 (17.) zu verwandeln.

Auch danach blieb der TuS FC das gefährlichere und vor allem spielerisch klar bessere Team, während der SCW offensiv praktisch nicht stattfand. Dieser kassierte in der 38. Minute mit der gelb-roten Karte für Luca Klindtworth, der Gerdes-Wurpts Zentimeter vor der Strafraumgrenze von den Beinen holte, einen weiteren Nackenschlag.

Das gleiche Bild auch nach der Halbzeit. Der TuS FC stürmte schwungvoll weiter und erhöhte umgehend auf 2:0 (55.). Eine Neumann-Ecke ließ SCW-Torwart Niels Petersen durch die Hände gleiten und Gerdes-Wurpts drückte das Leder aus einem Meter über die Linie.

Und auch danach brachten die völlig verunsicherten Gäste, die sich in 90 Minuten keine einzige Torchance herausspielten, rein gar nichts zustande. Einzig Routinier Kais Manai zeigte den einen oder anderen guten Ansatz. In der 70. Minute brandete dann auf Seiten der TuS-FC-Fans, aber auch auf dem Rasen großer Jubel auf. Ayhan Cango hatte mit seinem Tor zum 3:0 die endgültige Entscheidung herbeigeführt. Ein schöner, mehr aber noch außergewöhnlicher Treffer. Sergej Kraus, der vielfach ein gutes Auge bewies, hatte den schnellen Cango steil geschickt. Dieser bekam den Ball rechts am Fünfmeterraum zwar gerade noch unter Kontrolle, die Torchance schien jedoch dahin. Da sich dem 25-jährigen Angreifer jedoch keine vielversprechenden Abspielmöglichkeiten boten, drehte sich dieser nach kurzem Zögern blitzschnell um die eigene Achse und überwand den überraschten Petersen mit einem Bogenschuß ins kurze Eck. „Das war insgesamt so eine gute Aktion, da hatte ich den unbedingten Ehrgeiz diese dann auch mit einem Tor erfolgreich abzuschließen“, freute sich Cango.

„Heute hat sich die ganze Mannschaft ein großes Lob verdient. Überragend waren für mich vor allem Dean Feldmann und Indy Ebel, die in der Defensive bombensicher gestanden haben. Jeder hat gesehen, dass wir da unten nicht reingehören. Wir wollen jetzt schnellstens nachlegen“, so Andreas Gerdes-Wurpts, der für den verhinderten Spielertrainer Nils Speckmann Rede und Antwort stand.

Von Jochen Strehlau

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