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Fußball regional TuS Celle FC will Negativserie beenden
Sport Fußball regional TuS Celle FC will Negativserie beenden
16:52 27.09.2013
Von Oliver Schreiber
Der Kapitän in vollem Einsatz: Innenverteidiger - Lars Lutschewitz will mit dem TuS Celle FC nach fünf sieglosen - Spielen in Folge gegen den VfL Osnabrück II drei Punkte einfahren. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Viel ist es nicht, was Fußball-Oberligist TuS Celle FC zum Glück fehlt. „Es ist nur ein kleines Stückchen, dass uns fehlt, um auch mal wieder zu punkten“, meint Kapitän Lars Lutschewitz vor dem Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen die Drittliga-Reserve des VfL Osnabrück. Gerade einmal einen Punkt haben die Blau-Gelben aus den vergangenen fünf Partien ergattert. Die Quittung: Absturz auf den vorletzten Tabellenplatz mit vier Zählern Rückstand zum rettenden Ufer.

Dies soll sich möglichst schnell ändern. „Wir wollen die drei Punkte unbedingt in Celle behalten, um den Anschluss nicht zu verlieren. Dafür werden wir alles geben. Aber dafür müssen wir über die kompletten 90 Minuten voll da sein. Zuletzt waren wir zwar aber auf Augenhöhe mit dem Gegner und zum Teil auch besser – aber meist nur 60 Minuten. Dann kam irgendwie ein Bruch ins Spiel, und das wird in der Oberliga gnadenlos ausgenutzt“, blickt der 23-jährige Innenverteidiger zurück.

Gegen Osnabrück wollen und müssen die Celler über die volle Distanz hoch konzentriert sein. Die Leistungskurve der Gäste, die von Ex-Profi und Vereinsidol Joe Enochs gecoacht werden, zeigt im Vergleich zu der des TuS FC in die komplett andere Richtung. Seit drei Spielen ist der VfL ungeschlagen und holte sieben von neun möglichen Punkten. Zuletzt gewannen die Lila-Weißen beim Dritten 1. FC Wunstorf mit 3:1. Besonderes Augenmerk müssen die Hausherren auf die torgefährlichen Offensivkräfte Mehmet Kodes und Marcel Kunstmann legen.

Ein Nachteil für TuS könnte zudem sein, dass die erste Mannschaft der Osnabrücker bereits am Sonnabend spielt und die Enochs-Elf so morgen auf Verstärkungen hoffen darf. Aber das spielt für die Celler keine Rolle. „Wir müssen nur auf uns schauen und richtig Gas geben“, so Lutschewitz.

Trotz der fehlenden Erfolgserlebnisse sei die Stimmung im Team weiter gut. „Im Training ziehen momentan alle voll mit, die Beteiligung ist hervorragend, alle drängen in die Startelf. Jetzt müssen wir das nur noch auf das Spielfeld übertragen – über die volle Distanz“, erklärt Lutschewitz. Und das kleine Stückchen finden, dass für den Erfolg noch fehlt.