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Fußball regional TuS Celle FC will versöhnlichen Abschluss
Sport Fußball regional TuS Celle FC will versöhnlichen Abschluss
11:29 05.12.2013
Von Heiko Hartung
Björn Lambach (Nummer 5) und Christopher Kautz (rechts) müssen - sich morgen gegen die FT Braunschweig wehren. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Zweiter Anlauf für die Kicker vom TuS Celle FC: Am Freitagabend um 19.30 Uhr empfängt der Fußball-Oberligist die FT Braunschweig zum Nachholspiel im Günther-Volker-Stadion. Die Braunschweiger haben ihre monatelange Tabellenführung zuletzt durch einige Spielausfälle abgegeben. Trotzdem gelten die gleichen Vorzeichen wie bei der ersten Ansetzung der Partie im Oktober: Celle ist Letzter und der absolute Außenseiter gegen das Team mit der sichersten Abwehrreihe (nur 16 Gegentore) und dem treffsichersten Stürmer (Philipp Stucki, zwölf Saisontore) der Liga.

„Keiner erwartet einen Sieg von uns“, sagt der Sportliche Leiter Jörg Klindworth. Aber er erwartet sehr wohl etwas von seiner Mannschaft: „Hundertprozentigen Einsatz und Laufbereitschaft. Schließlich wollen wir einen versöhnlichen Jahresabschluss hinlegen“, so Klindworth. Und dass die Celler die Gäste aus der Löwenstadt besiegen können, haben sie beim 1:0-Sieg im Aufstiegsendspiel im Juni 2012 bewiesen. Allerdings stehen hüben wie drüben inzwischen fast komplett andere Spieler in den jeweiligen Reihen.

Weiterhin ausfallen wird Abwehrspieler Sven Pohlmann (Knieprobleme). Obwohl er noch Trainingsrückstand hat, könnte aber Celles Engin Kiy in der Startelf stehen. Gegen Wolfsburg hatte der von Ex-Trainer Uwe Hicksch suspendierte Kreativspieler die zweite Spielhälfte absolviert und „keinen ganz schlechten Eindruck hinterlassen“, wie Klindworth beurteilte. Das letzte Wort hat allerdings Eike Mach, dessen dritter Einsatz als Interimscoach nach eigenem Willen zugleich sein letzter sein soll. „In die Rückrunde gehen wir mit einem neuen Trainer“, legt sich Klindworth fest. Das wird jedoch nicht Jürgen Siegel sein. Der ehemalige 96-Profi, der zwischen 1988 und 1992 auch für TuS Celle auflief und dabei 16 Tore erzielte, habe abgesagt. Der 54-Jährige ist beim Garbsener Stadtteilklub SV Frielingen fest eingebunden.

Gute Nachrichten gibt es von Außenverteidiger Yalcin Ozan. Der 28-Jährige, der sich im Sommer einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, wurde in der vergangenen Woche erfolgreich operiert. Unters Messer kam „Yalle“ bei Florian Köther. Der ehemaliger TuS-Spieler ist Oberarzt in Bremen. „Alles gut verlaufen“, berichtet Ozan. „Ein Einsatz noch in der Rückrunde ist aber unmöglich. Nächste Saison greife ich wieder an.“

Seine Mitspieler lassen es nach dem morgigen Spiel auch ruhig angehen. Zwei Wochen lang wird noch trainiert, dann trifft sich das Team am 4. Januar zum Hallenturnier in Lüneburg. „Nach so vielen sportlichen Rückschlägen tut allen etwas Besinnung gut“, meint Klindworth. Aber vorher soll gegen Braunschweig noch ein letztes Mal „der Baum brennen“.