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Fußball regional TuS Celle auf Auetaler Schützenhilfe angewiesen
Sport Fußball regional TuS Celle auf Auetaler Schützenhilfe angewiesen
15:55 24.05.2018
Im Hinspiel gegen Schneverdingen musste TuS Celle FC mitDean Feldmann (rechts) eine 2:3-Niederlage schlucken. Quelle: David Borghoff
Celle Stadt

TV Jahn Schneverdingen – TuS Celle FC (Samstag, 16 Uhr)

Alles was schief laufen konnte, lief bei den Cellern in dieser Saison schief. Ein viel zu kleiner Kader, ein dauerhaftes Torwartproblem, ein Trainer, der das Handtuch warf, Verletzungspech und mangelnde Cleverness sind die Hauptgründe dafür, warum der TuS FC am vorletzten Spieltag auf einem direkten Abstiegsplatz steht. „Es ist brutal, dass wir uns jetzt im Tabellenkeller wiederfinden. Das hätte sich vor der Saison niemand vorstellen können“, gesteht Spielertrainer Nils Speckmann. So ist der Absturz in die Kreisliga immer wahrscheinlicher.

Doch ganz so weit ist es noch nicht, denn das Speckmann-Team kann immer noch – wenn auch nicht aus eigener Kraft – den Relegationsplatz erreichen. Voraussetzung dazu ist allerdings die Schützenhilfe des TSV Auetal, der Celles direkten Konkurrenten MTV Soltau zu Gast hat. Die Soltauer, die sich in der Vorwoche mit einem 4:2 Sieg an den Cellern vorbeischoben, dürfen in Auetal auf keinen Fall gewinnen. Geht das Spiel in Auetal Remis aus, müsste TuS Celle FC in Schneverdingen schon einen Dreier einfahren. Bei einer Niederlage der Soltauer mindestens einen Punkt – denn die Blau-Gelben weisen gegenüber dem MTV das bessere Torverhältnis auf. An der Nienburger Straße geht man davon aus, dass der TSV Auetal als bestes Team der Rückrunde auch gegen Soltau voll auf Sieg spielt.

„Das Match in Schneverdingen ist unsere allerletzte Chance, dem direkten Abstieg noch zu entgehen. Wir werden alles versuchen, um das Wunder wahr zumachen“, verspricht Speckmann.

Er reist mit einem kleinen, aber schlagkräftigen Kader zum Tabellendritten in den Heidekreis. „Wir kreieren ja in jedem Spiel unsere Chancen und sind auch meist spielbestimmend. Aber am Ende schlagen wir uns selbst. In Schneverdingen muss das anders laufen. Ich hoffe, dass das Team der Aufgabe mental gewachsen ist und das Glück vielleicht endlich mal auf unserer Seite ist“, so der TuS FC-Coach. Das Hinspiel verloren die Celler zu Hause nach 2:0 Führung noch mit 2:3.

SG Scharmbeck-Pattensen –SC Wietzenbruch(Samstag, 16 Uhr)

Den Klassenerhalt hat der Aufsteiger bereits am letzten Sonntag mit Bravour perfekt gemacht. So reist das Team von Trainer Eike Mach ganz ohne Druck in den Landkreis Harburg. „Wir haben zuletzt beim 9:1 gegen Bendestorf eine sehr gute Leistung gezeigt und mit einer guten Leistung wollen wir uns auch aus der Saison verabschieden“, betont Mach. Sollte den Wietzenbruchern nach der Berg- und Talfahrt der gesamten Saison die Revanche für die 2:3-Hinspielniederlage gelingen, würde man den zehnten Tabellenplatz festigen. Und nicht nur das – mit einem Sieg wäre auch die von Trainer Mach als Ziel gesetzte „40-Punkte-Marke“ übersprungen.

SV Lindwedel-Hope –TuS Eschede(Samstag, 16 Uhr)

Nach langem Widerstand hat es für TuS Eschede dann doch nicht zum Klassenerhalt gereicht. Jetzt reist man als feststehender Absteiger zum SV Lindwedel-Hope. Ein Umstand, der den Schwarz-Weißen natürlich nicht egal ist, doch der für den familiären „Dorfverein“, wie man sich selbst gerne bezeichnet, keine Katastrophe bedeutet. „Wir werden in der Kreisliga eine äußerst schlagkräftige Truppe auf den Platz bringen und auf jeden Fall wieder angreifen“, kündigt Trainer Sven Ewert an. Beim Tabellenachten will man sich mit Anstand aus der Bezirksliga verabschieden. Und verabschiedet werden auch Sören Soltendieck und Florian Schöning, die das letzte Mal für Eschedes erste Herren auflaufen.

Von Jochen Strehlau

Es ist ein letzter Spieltag mit vielen Wenns und Abers. „Aber wir machen uns gar nicht viele Gedanken“, sagt Heiko Vollmer. „Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und drei Punkte holen. Ansonsten brauchen wir gar nicht zu rechnen.“ Die Ausgangslage ist den Mannen von Fußball-Landesligist VfL Westercelle klar. Die Partie am Samstag um 16 Uhr beim Tabellen-Zweiten Treubund Lüneburg muss erfolgreich gestaltet werden. Dazu darf es im direkten Duell zwischen Ottersberg und Uelzen keinen Gewinner geben. Und Etelsen darf in Ritterhude nicht gewinnen – das ist dann schon alles, was passieren muss, damit die Westerceller die Klasse doch halten können.

Jürgen Poestges 24.05.2018

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24.05.2018

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