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Fußball regional TuS Eversen-Sülze siegt in der Fußball-Kreisliga glücklich beim TSV Wietze
Sport Fußball regional TuS Eversen-Sülze siegt in der Fußball-Kreisliga glücklich beim TSV Wietze
22:04 30.10.2016
Gegen die Gastgeber hat sich Eversen-Sülze um Fabian Evers (rechts, hier im Kopfballduell mit Mike Trautmann) strecken müssen. Daher ging der Sieg verdient an die Gäste. Quelle: Michael Schäfer
Wietze

Auch in der Folge setzte Wietze die passiven Everser stark unter Druck, war aber im Abschluss zu unkonzentriert. Weder Ohlde noch sein Sturmpartner Mike Trautmann brachten die guten Möglichkeiten im Tor unter. „Wenn wir in Führung gehen, wird es um einiges leichter für uns“, wusste auch TSV-Trainer Gerrit Linke. Eversen beschränkte sich auf sporadische Konter, hatte in Hannes Gehnke und Moritz Stahlmann aber auch zwei fleißige Akteure in der Offensive. Wenige Minuten vor dem Seitenwechsel stand Evers zum zweiten Mal im Mittelpunkt, diesmal bremste er Torsten Breithaupt im Strafraum, was – sehr zum Ärger der Wietzer – wieder nicht als Foul gewertet wurde.

Im Gegenzug landete der erste Schuss auf das Wietzer Tor direkt in den Maschen. Nach einer verunglückten Abwehraktion von Torwart Daniel Herzog nickte Stahlmann den Ball fast von der Außenlinie ins Tor (38.). Im zweiten Durchgang war Wietze weiter tonangebend, ließ aber die Zielstrebigkeit vermissen. Immer wieder wurde es mit langen Bällen versucht, die in der kopfballstarken Gästeabwehr aber kaum für Unruhe sorgten. Zudem waren die Hausherren zu behäbig im Spielaufbau, vielfach gab es die Möglichkeiten zu schnellen Angriffen nach einem Ballgewinn. Anstatt direkt in die Spitze zu spielen, wurde aber quer gepasst und Eversen konnte sich neu formieren. Die gefährlichen Aktionen resultierten jetzt ausschließlich aus Zufallsaktionen. Wie eine Flanke von Sören Böhm, die am Pfosten landete.

Am Ende stand ein glücklicher Auswärtssieg für Eversen, die mit zwei Torschüssen drei Punkte entführten. „Den Sieg haben wir unserem großen Kampf zu verdanken“, sagte Gästecoach Norbert Oehlschläger.

Von Jens Tjaden