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Fußball regional TuS Oldau-Ovelgönnen schickt SV Garßen ans Tabellenende
Sport Fußball regional TuS Oldau-Ovelgönnen schickt SV Garßen ans Tabellenende
20:43 15.10.2017
Celle

Celle. SV Altencelle –SV Dicle Celle3:0 (1:0)

Der SV Altencelle war der verdiente Sieger im Celler Stadtderby gegen den SV Dicle. Auch wenn der 3:0-Erfolg nach Ansicht von SVA-Trainer Claus Netemeyer ein wenig hoch ausgefallen ist. „Zwei gegnerische Fehler haben uns auf die Siegerstraße geführt“, meinte ein glücklicher SVA-Coach.

Seine Mannschaft hatte genau das umgesetzt, was sie sich vorgenommen hatte. Den spielstarken Gästen sollte von Beginn an der Spaß am Kombinieren genommen werden. Durch energische Zweikampfführung kam Dicle nie ins Laufen und geriet vor der Pause durch Nesim Aslan in Rückstand, der eine Vorlage des überragenden Claas Pieper verwertete.

Im zweiten Durchgang trugen sich Jannik Heiligenstadt (69.) und wiederum Aslan (90.+6) in die Torjägerliste ein. „In dem Spiel war alles drin, insbesondere Kampf und Leidenschaft“, so Netemeyer.

TuS Oldau-Ovelgönne –SV Garßen4:1 (3:1)

Nach zuvor zwei sieglosen Partien hat sich Aufsteiger TuS Oldau-Ovelgönne eindrucksvoll in der Erfolgsspur zurückgemeldet. Das Team aus Garßen hat dagegen den erwünschten Befreiungsschlag verpasst, blieb im fünften Spiel in Folge ohne Sieg und steckt im Tabellenkeller fest.

Dabei begann die Partie für die Gäste positiv. Tim Rathke markierte die Garßener Führung (16.). Doch die Freude darüber hielt nicht lange. Erst traf Markus Knorr per Strafstoß zum 1:1 (28.), dann drehte Oldau das Ergebnis nach zwei individuellen Fehlern auf der rechten Garßener Abwehrseite. Sowohl Keno Tietz (37.) als auch James Henson (43.) hatten keine Mühe, die Hereingabe zu Treffern zu verwerten.

Nach dem Wechsel agierte Garßen zwar druckvoll, war aber in der Gefahrenzone vor dem gegnerischen Tor zu harmlos. „Wir haben zu hektisch gespielt und kamen deshalb unter Druck“, wusste Oldaus Trainer Sven Mentkowski.

Die letzten Garßener Hoffnungen auf zumindest eine Punkteteilung zerstörte Falk von der Crone, der eine Hereingabe von Stefan Godzik zum 4:1 über die Linie drückte.

MTV Langlingen –TSV Wietze2:2 (1:2)

Auch wenn die Langlinger durch das Remis gegen Wietze tabellarisch nicht vom Fleck kamen, war das Spiel für Trainer André Ruschitzka ein wichtiger Schritt nach vorne. „Nach dem schnellen Rückstand sind wir nicht eingebrochen“, freute er sich.

Dem pflichtete sein Kapitän Timo Sonemann bei, der von „komplett verschlafenen“ ersten 20 Minuten sprach, seiner Elf danach aber eine große Energieleistung attestierte. „In der zweiten Halbzeit hatten wir leider zu wenig Struktur in unserem Spiel, um zu gewinnen“, meinte Sonemann.

Die Wietzer haben eine gute Reaktion auf den Rücktritt von Trainer Jörg Rienass gezeigt und verdienten sich den Punkt redlich. Auch wenn zum Schluss keiner der beiden Kontrahenten richtig glücklich war, konnten beide mit dem Unentschieden gut leben.

TuS Bröckel –VfL Westercelle II2:3 (1:1)

Die Vorahnung von Bröckels Trainer Bernd Schäfer, dass es in der Kreisliga keinen leichten Gegner gibt, hat sich bewahrheitet. Bröckel muss sich jeodch den Vorwurf gefallen lassen, dem Gegner zu viele Räume geboten zu haben. „Wir haben unsere Leistung heute nicht auf den Platz gebracht, da haben ein paar Prozent gefehlt“, wusste Schäfer.

Trotz der frühen Führung durch Dennis Weiß (9.) bekam Bröckel die Begegnung nicht in den Griff. Westercelle nutzte diese Schwäche und ging durch Cekin Gevci (26.) und Simon Müller (53.) in Führung. Den zwischenzeitlichen Ausgleich durch Lukas Ahammer (57.) verwandelte wiederum Müller (61.) durch Elfmeter in einen 3:2-Sieg für die Gäste. „Wir haben es verpasst, zumindest einen Punkt zu retten“, so Schäfers Fazit.

TuS Eicklingen –SC Vorwerk 1:2 (0:1)

Auch Eicklingen konnte den souveränen Tabellenführer Vorwerk nicht stoppen und unterlag unglücklich mit 1:2. In einigen Passagen war das enorme Potenzial der Vorwerker zu sehen, über die gesamte Spielzeit waren die Eicklinger aber durchaus gleichwertig und hätten einen Punkt verdient gehabt.

„Wir haben gut gegengehalten. Ein Remis wäre möglich gewesen“, meinte Trainer Steven Hörske. Sehr ärgerlich war aus seiner Sicht, dass Torwart Sören Jacobsen, der ansonsten ein sicherer Rückhalt war, durch einen Fehler für die Niederlage mitverantwortlich war. Vorwerk konnte sich hingegen auf Torjäger Robin Ohlde verlassen, der sowohl die Führung (36.) als auch den Siegtreffer (50.) erzielte.

Von Jens Tjaden