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Fußball regional TuS Oldau startet mit Wut im Bauch in die Kreisliga
Sport Fußball regional TuS Oldau startet mit Wut im Bauch in die Kreisliga
15:50 10.08.2017
Celle Stadt

Durch den Rückzug des Bezirksabsteigers SV Nienhagen wird das Celler Oberhaus nur mit 14 Teams an den Start gehen, entsprechend wird es nur einen Absteiger geben. Neu dabei sind mit dem TuS Oldau-Ovelgönne und dem TuS Hermannsburg zwei alte Bekannte, die nach langjähriger Kreisliga-Abstinenz, den Aufstieg realisiert haben.

TuS Oldau-Ovelgönne – SC Vorwerk(heute, 18.30 Uhr).

Mit gehöriger Wut im Bauch gehen die Oldauer die erste Partie in der für sie neuen Liga an. Durch den geplanten Festival-Besuch einiger Akteure wollten die Hausherren das Spiel gerne verlegen. Da Vorwerk dem Wunsch nicht nachkommen wollte, wird Oldau jetzt dezimiert antreten müssen. „Ich muss keinen Spieler mehr sonderlich motivieren, das fehlende Einverständnis ist Motivation genug“, sagt Trainer Sven Mentkowski.

Trotz des erhofften mentalen Schubes ist Vorwerk für den Coach klarer Favorit. Nach der gelungenen Premierensaison hat sich der Vorstadtclub nochmals verstärkt und will wieder oben mitspielen.

TuS Eicklingen –MTV Langlingen(heute, 18.30 Uhr).

Im Kreispokal setzte es eine deutliche Niederlage für den TuS Eicklingen in Vorwerk. Zum Punktspielauftakt erwartet die „Roten“ erneut eine schwere Aufgabe. Mit Langlingen präsentiert sich eine gewachsene Elf, die sich in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert hat. Zudem ist das Nachbarschaftsderby von besonderer Brisanz geprägt. „Duelle gegen Langlingen sind immer intensiv und hart umkämpft“, sagt Trainer Steven Hörske, „da müssen wir körperlich auf der Höhe sein“. Auch in Vorwerk hat er gute Ansätze gesehen, die es auszubauen gilt. Dann ist Eicklingen auch im Derby nicht chancenlos.

SV Dicle Celle –VfL Westercelle II(heute, 18.30 Uhr).

Auch wenn beide Vereine durch das Training einiger Jugendmannschaften des VfL auf der Herrenwiese freundschaftliche Beziehungen zueinander pflegen, wird sich heute Abend im Stadtduell nichts geschenkt. Beide Teams gehen mit einem neuen Trainer in die Saison, da wird es noch die üblichen Anpassungsprobleme geben. Dicles Oliver Bornemann muss zudem 15 neue Akteure integrieren, sieht sich aber auf einem guten Weg. „Wir haben gut und intensiv trainiert, zudem hat sich die Einstellung der Spieler zum Positiven verändert“, erklärt er.

Wer auf der Gegenseite steht, ist Bornemann in der frühen Phase der Saison egal, er konzentriert sich auf seine Mannschaft. „Wenn unsere Mannschaft funktioniert, können wir eine gute Rolle spielen“, schaut der Coach voraus.

SV Garßen –

TuS Hermannsburg

(Sonntag, 15 Uhr).

Die Garßener haben im Pokal in Ahnsbeck eine torreiche Partie abgeliefert. Was in der Offensive für Freude bei Marcus Hoffmann sorgte, bereitete ihm im Defensivverbund einige Sorgenfalten. „Das Spiel hat alle Facetten des Fußballs gezeigt, mit guten und schlechten Phasen“, sagt der Coach. In der folgenden Spielzeit will Hoffmann mit seiner Elf den nächsten Entwicklungsschritt vollziehen. Er will sich nicht mehr nur nach dem Gegner richten, sondern selber agieren. Hermannsburg wird allerdings schwer zu spielen sein, der Neuling bringt eine Menge Aufstiegseuphorie mit.

SG Eldingen –FC Firat Bergen(Sonntag, 15 Uhr).

Eldingens Trainer Volker Darkow sprach nach dem Weiterkommen im Pokal von einem harten Stück Arbeit. Durch geduldiges Spiel setzte sich der amtierende Vizemeister der Kreisliga souverän durch. Mit Firat Bergen stellt sich ein komplett verändertes Team in Eldingen vor. Durch Verstärkungen aus dem Nachbarclub Eversen soll es nicht noch eine weitere Zittersaison geben. Darkow will dem klaren Sieg im letzten Aufeinandertreffen auch keine Beachtung mehr schenken. „Das wird ein völlig anderes Spiel, Firat hat sich sehr gezielt verstärkt“, weiß der Trainer.

TuS Bröckel –TSV Wietze(Sonntag, 15 Uhr).

Anders als im Vorjahr, als Bröckel bereits in der ersten Pokalrunde ausgeschieden ist, hat die Elf von Bernd Schäfer bereits zwei Runden geschafft. Mit dem SV Dicle und der TS Wienhausen wurden stark eingeschätzte Gegner ausgeschaltet. Diesen Schwung wollen die Hausherren in die Partie gegen Wietze mitnehmen. „Gegen Wietze müssen wir eine akkurate Leistung abliefern, um etwas mitzunehmen“, weiß der Trainer.

Schäfer ist die Spielstärke der Wietzer gut bekannt, er will ein entsprechend unangenehmer Gegner sein. Im ersten Heimauftritt nach langer Pause darf sich das Publikum auf jeden Fall auf eine junge und motivierte Heimmannschaft freuen.

TuS Eversen/Sülze –SV Altencelle(Sonntag, 15 Uhr).

Eversen muss einen großen Aderlass an gestandenen Spielern verkraften, blickt nach der Vorbereitung aber erwartungsfroh auf die Saison. „Die Mannschaft ist sehr schnell zusammen gewachsen und funktioniert bereits gut“, weiß Trainer Norbert Oehlschläger. Mit seinem Trainerkollegen Bastian Krämer hofft er auf einen erfolgreichen Heimstart, gegen von ihm stark eingeschätzte Altenceller. In der letzten Saison wurden die Zaungäste unter den Eichen nicht sehr verwöhnt. „Wir müssen zuhause wieder eine Macht werden“, fordert Oehlschläger.

Von Jens Tjaden