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Fußball regional U16-Fußballer des VfL Westercelle als Einheit und mit Spaß aufgestiegen
Sport Fußball regional U16-Fußballer des VfL Westercelle als Einheit und mit Spaß aufgestiegen
17:08 23.06.2016
Quelle: Michael Schäfer
Westercelle

Als René de Waardt und Jan Lindner die Mannschaft zu Beginn der Saison als neues Trainergespann übernahmen, sahen sie eine Menge Arbeit auf sich zukommen. Ein gespaltenes Team, verunsicherte Spieler und ein viel zu dünn besetzter Kader ließen de Waardt vor knapp einem Jahr eher skeptisch auf die Saison blicken. Etwa zwölf Monate später steht der Aufstieg in die dritthöchste Spielklasse im Jugendbereich fest und das vor allem deswegen, weil die zuvor erwähnten Probleme gelöst wurden.

„Jan und ich haben uns direkt super verstanden und als Trainerteam eine Einheit gebildet. Diese Harmonie ging dann auch schnell auf die Mannschaft über und die Jungs hatten wieder Spaß am Fußball“, erklärt de Waardt das Erfolgsrezept, und ergänzt: „Erfolgreich spielt nur, wer auch Spaß hat.“Doch auch auf sportlicher Ebene hat die Mannschaft einen großen Schritt gemacht. Mit lediglich 19 Gegentoren war das Herzstück der Westerceller die Defensive und nur Meister Heeslingen unterbot diesen Wert noch um drei Tore.

Dass die Gelbschwarzen letztlich auch als Vizemeister aufstiegen, liegt daran, dass die zuvor erwähnten Heeslinger bereits eine U17-Mannschaft in der Niedersachsenliga haben. Um in der neuen Liga zu bestehen, befindet sich das Team schon mitten in der Vorbereitung. Im Juli steht außerdem ein mehrtätiges internationales Turnier in Schweden an. Und auch personell wird es Veränderung geben: „Wir werden unseren Kader mit talentierten Spieler ergänzen, die bereits Erfahrung in der Liga sammeln konnten“, so de Waardt, ohne dabei jedoch schon Namen verraten zu wollen.

Er sei jedoch guter Dinge, eine wettbewerbsfähige Mannschaft zusammenzustellen. Schließlich wolle er nicht nur gegen den Abstieg spielen. Den Spaß werden de Waardt und Lindner bei ihrer Mannschaft sicherlich hochhalten. Bleibt also abzuwarten, ob das am Ende wieder für eine Überraschung reicht.

Von Louis Kolkmeyer