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Fußball regional U17-Niedersachsenliga: VfL Westercelle verliert erneut
Sport Fußball regional U17-Niedersachsenliga: VfL Westercelle verliert erneut
20:12 16.10.2016
In dieser Szene einen Schritt schneller:Westercelles Acat Sacik (rechts) setzt sich mit erlaubten Mitteln gegen Lüneburgs Moritz Koch durch. Quelle: Alex Sorokin
Westercelle

Die Schwarz-Gelben investierten gegen Lüneburg viel, doch am Ende trugen die Angriffsbemühungen zu wenig Früchte. Ebenso bewies der Top-Stürmer der Liga, Lüneburgs Tim Kathmann, erneut seine Qualitäten und brachte sein Team mit einem Doppelpack auf die Siegerstraße.

De Waardt zeigte sich trotz der Niederlage zufrieden mit der Einstellung des Teams, sah aber auch Verbesserungspotenzial. „Kompliment an die Mannschaft für die kämpferische Leistung. Jedoch hat sich wieder die Offensive als unsere Achillesferse gezeigt“, sagte er mit Blick auf die fehlende Durchschlagskraft im Spiel nach vorne. In einem ausgeglichenen Spiel erarbeiteten sich die Westerceller wenige Chancen, wie auch de Waardt festhielt. „In der Abwehr und im Mittelfeld standen wir gut, aber uns hat die Durchschlagskraft im Angriff gefehlt.“

Dies zeigte sich ebenso in den bisherigen Spielen und auch ein Blick auf die Statistik verrät: Der VfL ist ebenso wie der Konkurrent aus Bückeburg das zweitungefährlichste Team der Liga mit jeweils nur neun Toren. Eines davon erzielten die Celler jedoch gegen den MTV bereits in der vierten Minute. Nach einer Flanke und unübersichtlichen Szenen im Strafraum der Gäste drückte Maximilian Wede den Ball per Kopf über die Linie und erzielte damit den Führungstreffer. Der MTV setzte in der Folge vor allem auf lange Bälle auf Sturmspitze Kathmann und kam nach einer Flanke per Kopfball durch Joris Wendt zum Ausgleich (28.). Wenig später war es dann Kathmann, der erneut nach einer Flanke am zweiten Pfosten frei stand und den Ball einköpfte (51.), ehe er in der 57. Minute den Ball per Außenristschuss von der Strafraumgrenze zum 3:1 im Toreck platzierte.

Der VfL wirkte aufgrund der schnellen Gegentore geschockt, hatte aber trotzdem die riesige Chance zum Anschlusstreffer, die man jedoch vergab. Den kuriosen Schlusspunkt des Tages setzte Westercelles Maximilian Reineke, der den Ball bei einem Klärungsversuch am Fünfmeterraum in Stürmermanier ins eigene Tor jagte und für den Endstand sorgte (80.).

De Waardt zeigte sich nach dem Spiel mit gemischten Gefühlen. „Wir haben alles im Rahmen unserer Möglichkeiten Stehende getan, am Ende war aber der MTV einfach reifer als wir. Wir müssen nun aber aufpassen, dass die Niederlagen und unnötigen Gegentore nicht chronisch werden.“

VfL Westercelle: Zabiegay, Blunck, Hinz, Otte, Bischoff, Alatas, Beirau, Reineke, Wede, Ottenbreit, Sacik.

Eingewechselt: Baran, Zaton, Turay, Ibrahimov.

Von Noah Heinemann