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Fußball regional Umstrittene Tore bei Celler Stadtderby
Sport Fußball regional Umstrittene Tore bei Celler Stadtderby
09:31 27.08.2018
Moritz Stahlmann Quelle: David Borghoff
Celle

VfL Westercelle II – SV Altencelle 1:6 (0:2)

Auch wenn die ersten beiden Gegentore sehr umstritten waren, ist der Sieg der Altenceller hoch verdient. In der 23. Spielminute verlegte Schiedsrichter Bjarne Rudolph den Tatort eines Fouls in den Strafraum. Diesen nutzte Jannik Heiligenstadt eiskalt zum 0:1. Vor dem zweiten Treffer hatte Philipp Baumann den Ball eindeutig mit der Hand gespielt, das Spiel lief trotzdem weiter und Baumann vollstreckte (36.). „Die beiden strittigen Tore waren sehr ärgerlich, auch wenn Altencelle klar überlegen war“, meinte VfL-Coach Stefan Münstermann.

Trotz des Rückstands stand die Westerceller Defensive eine knappe Stunde ziemlich sattelfest. Im Offensivbereich war bei den Hausherren allerdings nicht viel los. Der aufkommende Hoffnungsschimmer bei Westercelle nach dem 1:4 (67.) durch Simon Müller wurde kurz darauf wieder zerstört, als Sebastian Brunne mit Gelb-Rot vom Platz musste. „Danach ging es nur noch um Schadensbegrenzung“, sagte Münstermann.

SV Garßen – TuS Oldau-Ovelgönne 1:1 (1:1)

Beide Teams hatten ihre Schwierigkeiten vor der Partie. Bei den Gästen fehlten gleich fünf Stammkräfte, darunter Torjäger Falk von der Crone, und den Garßenern steckte noch das Pokalspiel in Südwinsen in den Knochen. „Die Beine waren schwer, aber der Erfolg in Südwinsen hat das Selbstvertrauen gestärkt“, wusste SVG-Trainer Marcus Hoffmann. Der frühe Führungstreffer von Jan-Ralf Lumma (2.) setzte dann zusätzliche Kräfte frei.

Beim Ausgleich waren die Garßener Verteidiger allerdings nicht auf der Höhe. Simon Frisch narrte gleich drei Gegenspieler, legte quer zu James Henson, der keine Mühe hatte, zum 1:1 (23.) zu vollstrecken. Danach schienen beide Kontrahenten mit dem Ergebnis zufrieden und schalteten einen Gang zurück. Gefährliche Torraumszenen waren Mangelware. Hoffmann war nach Spielschluss nicht unzufrieden mit dem Remis, aber zwei Punkte nach vier Spielen, auch wenn sie gegen Spitzenclubs erzielt wurden, sind deutlich zu wenig.

VfL Wathlingen – TuS Celle FC 3:2 (2:1)

Natürlich war Jens Gebler vom VfL Wathlingen glücklich über die drei Punkte gegen den Bezirksabsteiger, allerdings hätte er sich eine ruhigere letzte halbe Stunde gewünscht. „Wir sind sehr fahrlässig mit unseren Chancen umgegangen“, wusste Gebler. Schlüssel zum Erfolg war für den Coach der überragende Auftritt seines Verteidigers Marvin Laue, der Celles Ayhan Cango aus dem Spiel nahm. Nach den beiden schnellen Toren durch Martin Lamont (5.) und Hendrik Schnitzler (16.) war Wathlingen klar tonangebend. Auch das Eigentor von Schnitzler zum Anschlusstreffer für TuS (25.) änderte nichts am Spielverlauf.

Im zweiten Durchgang sorgte Wathlingens Denisz Benyak für die Highlights. Erst knallte der Mittelfeldmann einen Ball aus 25 Metern zum 3:1 (69.) in den Knick, dann musste er mit gelb-roter Karte vom Platz (74.). Danach wurde es nochmals spannend, die Druckphase überstand der Aufsteiger aber nahezu schadlos. Celle verkürzte auf 2:3 (78.) durch Serhat Cango, nahm aber keine Punkte mit.

TuS Eversen-Sülze – TuS Eicklingen 6:0 (3:0)

In dieser Verfassung wird es die neuformierte Mannschaft des TuS Eicklingen schwer haben, sich in der Kreisliga zu halten. Obwohl bei Eversen diverse Stammkräfte fehlten, waren die Gäste chancenlos. Durch die vielen personellen Umstellungen brauchte Eversen 20 Minuten, um ins Spiel zu finden, war danach aber hoch überlegen. Moritz Stahlmann trug sich gleich dreimal in die Torschützenliste ein (38., 75. und 84.). Die weiteren Treffer erzielten Leon Neger (14.), Claas Borchers (42.) und Marec Thurmann (76.). Die Gäste hingegen hatten nur eine echte Torchance. „Wir sind sehr stolz auf unsere Mannschaft, wie sie die vielen Umstellungen gemeistert hat“, sagten die beiden Trainer Norbert Oehlschläger und Bastian Krämer.

MTV Langlingen – TuS Eschede 3:4 (2:2)

Langlingens Trainer André Ruschitzka war sehr geknickt nach Spielschluss, weil die Niederlage gegen Eschede absolut vermeidbar war. Er sah einen überragenden Gästekeeper Gerard Krause, der sehr viele Möglichkeiten der Langlinger eindrucksvoll parierte. „Unsere Chancenverwertung war leider mangelhaft“, äußerte er sich. Wenn Langlingen vor dem Tor konsequenter agiert hätte, wären die Punkte bei den Grün-Schwarzen geblieben.

Matchwinner für den Bezirksabsteiger war wieder einmal Kevin Schöneck, der gleich dreimal einnetzte. Bei Langlingen hätte Martin Helke zum großen Gewinner werden können, seine beiden Alleingänge waren aber nicht von Erfolg gekrönt. „Eschede war einfach ausgebuffter vor dem Tor, da müssen wir noch einiges lernen“, wusste Ruschitzka.

Von Jens Tjaden

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