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Fußball regional Verletzung überschattet Unentschieden des VfL Westercelle
Sport Fußball regional Verletzung überschattet Unentschieden des VfL Westercelle
18:01 15.04.2018
Westercelles Dominik Gärtner (rechts) verletzte sich in Immenbeck am Schlüsselbein. Quelle: David Borghoff
Celle Stadt

U16-Landesliga

Die Auswärtsfahrt zum TSV Eintracht Immenbeck hatte man sich auf Seiten des VfL Westercelle ganz anders vorgestellt. Neben dem unglücklichen 2:2-Unentschieden dämpfte ein schmerzhafter Ausfall die Stimmung der Gäste. Dabei war die Partie aus Westerceller Sicht gut gestartet.

Daniel Echner (28.) und Eric Schlumbohm (33.) sorgten binnen fünf Minuten für die Führung beim Tabellenfünften. Doch der VfL bezahlte den zweiten Treffer teuer: Top-Torschütze Dominik Gärtner prallte mit dem MTV-Torhüter zusammen und verletzte sich am Schlüsselbein – die Saison scheint für den Stürmer gelaufen. „Das ist extrem schade. Nun müssen wir schauen, wie wir seinen Ausfall kompensieren können“, erklärte Trainer Dennis Hadler.

Die Verletzung entpuppte sich als schlechtes Omen für die zweite Halbzeit. „Wir haben das Ding dann durch individuelle Fehler aus der Hand gegeben“, ärgerte sich Hadler. Aus einem Freistoß aus 23 Metern resultierte ein Abpraller, den die Hausherren zum Anschlusstreffer nutzten (44.), ehe kurz vor Schluss eine Ecke zum Ausgleichstreffer führte (70.). „Wir haben uns aufgrund der ersten Halbzeit mehr erhofft, es war mehr drin“ so Hadler nach dem zweiten Unentschieden in Folge.

VfL Westercelle: Jaeger – Schumann, Hoppenstedt, Jurzica, Schlumbohm, Wagner, Echner, Pralle, Gärtner, Hübner, Röhrs Eingewechselt: Mpumuliza.

U15-Landesliga

Deutlich besser lief es für die U15 des VfL Westercelle in Uelzen. Gegen die auf dem siebten Platz stehende Teutonia unterstrich der VfL seine Ambitionen mit einem klaren 5:2-Auswärtssieg. „Die Mannschaft hat eine sehr überzeugende Grundeinstellung an den Tag gelegt“, so Mahsum Karak, der Trainer Jonas Sieme an der Seitenlinie vertrat.

Bereits in der ersten Halbzeit ließ Schwarz-Gelb keinen Zweifel am Sieger aufkommen: Doppelpacker Kolilay Karak (11., 30.), Levent Karak (12.) und Luc Schilling (35.+1) trafen für den VfL. „Wir hatten noch mehr Chancen, die wir noch hätten ausnutzen können“, erklärte Karak.

In der zweiten Halbzeit legten die Gäste durch Jiyan Sacik (44.) nach, mussten jedoch Gegentreffer nach einer unglücklichen Abwehrsituation (48.) sowie durch einen Freistoß (50.) hinnehmen. Dies hinderte Karak jedoch nicht daran, dem Team eine gute Leistung zu attestieren. „„Die Mannschaft ist mit der richtigen Einstellung zu enormen Ergebnissen fähig.“

VfL Westercelle: Wende – Kindsvater, Schilling, Morgenstern, Karak, Tüzün, Sacik, Daines, Karak, Kramer, Dag.

Von Noah Heinemann

Der letzte Pfiff des Schiedsrichters sorgte für die größte Aufregung des gesamten Samstagabends auf dem Sportplatz an der Wilhelm-Hasselmann-Straße. Die Nachspielzeit in der Fußball-Landesliga-Partie zwischen Aufsteiger VfL Westercelle und dem Tabellenzweiten Rotenburger SV war gerade angebrochen, als Westercelles Alexander Laube kurz hinter der Mittellinie einen langen Pass aufnahm, frei auf das Rotenburger Tor zulief und somit die große Chance zum 2:1-Siegtreffer für die Gastgeber hatte. Doch just in diesem Moment beendete Referee Nico Schreuder das Spiel – und sorgte so verständlicherweise für wütende Westerceller.

Oliver Schreiber 15.04.2018

Der erste Akt des Doppelspieltages in der Fußball-Kreisliga wurde am Freitagabend über die Bühne gebracht. Überraschenderweise gab es schon wieder einen Spielausfall. Das Gastspiel des MTV Langlingen beim FC Firat Bergen musste ausfallen, da der mit Flutlicht ausgestattete B-Platz unter Wasser stand und das Spiel auf dem A-Platz wegen fehlenden Lichtes nicht ausgetragen werden konnte. Das Duell soll übernächsten Sonntag nachgeholt werden. Der SV Dicle hat die fünfte Niederlage der Rückrunde kassiert und verliert allmählich den Kontakt zu den rettenden Tabellenplätzen.

13.04.2018

Das große Ziel Klassenerhalt ist bei Fußball-Oberligist MTV Eintracht Celle praktisch ad acta gelegt. Dafür ist die Lage trotz noch neun ausstehender Spiele nahezu hoffnungslos. Zehn Punkte beträgt der Rückstand zum rettenden Ufer – und das Restprogramm hat es in sich. Sechsmal geht es noch gegen Teams aus den Top Acht der Liga. Und zweimal gegen Mannschaften, die noch ums Überleben kämpfen. Eine davon ist der MTV Gifhorn, bei dem die Blau-Weißen am Sonntag (15 Uhr/live bei sporttotal.tv) antreten müssen. „Das ist schon ein ganz schönes Brett. Aber Aufgeben ist für uns keine Option. Natürlich ist die Situation nicht leicht für uns. Wir müssen uns jetzt kleine Ziele stecken und noch mitnehmen, was möglich ist“, erklärt MTVE-Cheftrainer Hilger Wirtz.

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