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Fußball regional VfL Westercelle freut sich auf Landesliga-Start
Sport Fußball regional VfL Westercelle freut sich auf Landesliga-Start
14:42 11.08.2017
Von Jürgen Poestges
Mit Schwung in die Saison: VfL Westercelles Pascal Peschke (am Ball) , hier mit Eschedes Florian Schöning, startet mit seinem Team in Emmendsorf in die Saison. Quelle: David Borghoff (Archiv)
Westercelle

Man habe in den sechs Wochen der Vorbereitung sehr gut gearbeitet. Ausdauer, Taktik, Integration der neuen Spieler – das Trainergespann ist zufrieden. „Wir haben in der gesamten Vorbereitung nur ein Spiel verloren. Das macht doch Mut“, sag Vollmer.

Dass es dann morgen und beim ersten Heimspiel eine Woche später gegen den SV Ahlerstedt jeweils gegen Mitaufsteiger geht, kommt ihm entgegen. „Da sehen wir dann, ob wir mithalten können. Es geht sicherlich etwas schneller und intensiver zu jetzt in der Landesliga.“

Die genaue Aufstellung wollen die beiden Trainer erst nach dem Abschlusstraining zusammenstellen. „Das Gerüst der Mannschaft hat sich während der Vorbereitung herauskristallisiert. Aber es gibt noch so drei oder vier Positionen, über die wir noch mal reden müssen.“

Den Gegner hat sich Axel Güllert schon einmal angeschaut. „Das ist eine gute Mannschaft, die sich vor allen Dingen im Sturm verstärkt hat.“ So wird es zum Auftakt erst einmal darum gehen, dass sich die Defensive möglichst keine Blöße gibt. „Und dann hoffen wir, im Verlauf der Partie unsere Chancen zu bekommen. Die müssen wir dann aber auch nutzen.“

Wenn es denn eine Niederlage zum Auftakt geben sollte, wäre das auch kein Beinbruch. „Wir wissen um unsere Situation. Es wird eine schwierige Saison. Und es ist auch nicht so einfach, vier Mannschaften zu finden, die schlechter sind als wir“, sagt Vollmer.

Trainer-Kollege Güllert sieht die Westerceller aber keineswegs chancenlos. „Wir haben auch beim Gegner die ein oder andere Schwachstelle ausgemacht. Wenn wir kompakt stehen und unsere Stärken ausspielen, dann ist durchaus was möglich für uns.“ Allerdings glaubt er nicht, dass Emmendorf am Ende mit dem Abstieg etwas zu tun bekommt. „Die haben sich gut verstärkt, unter anderem mit einem höherklassigen Spieler. Sie werden sich am Ende im Mittelfeld einordnen.“

Vor allen Dingen auf Stürmer Benni Silbermann müssen die Schwarz-Gelben aufpassen. Güllert: „Er hat in der vergangenen Saison 30 Tore gemacht. Außerdem gibt es zwei oder drei Akteure, die die Spielgestaltung übernehmen und auch Entscheidungen herbei führen können.“ Man müsse auch Freistöße in Tornähe verhindern. „Da hat Emmendorf durchaus Qualitäten.“ (poe)