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Fußball regional VfL Westercelle jagt den Spitzenreiter in der Fußball-Bezirksliga
Sport Fußball regional VfL Westercelle jagt den Spitzenreiter in der Fußball-Bezirksliga
11:16 24.03.2017
Matthias Hildebrandt (rechts) will sich mit dem SV Nienhagen nicht noch einmal aus der Bahn werfen lassen und endlich wieder einen Dreier landen. Quelle: Alex Sorokin (Archiv)
Celle Stadt

VfL Westercelle –MTV Borstel-Sangenstedt (Sonntag, 15 Uhr)

Die Liste der Spieler, die auch in der nächsten Saison das schwarz-gelbe Trikot tragen werden, wird immer länger. Mit Torjäger Marcel Sefczyk, Nils Wittenberg und Kapitän Daniel Weiss gaben in dieser Woche drei weitere wichtige Stützpfeiler des VfL ihre Zusage für die kommende Spielzeit.

Bei der augenblicklichen hervorragenden Verfassung des Tabellenzweiten könnte diese durchaus in der Landesliga stattfinden. Dazu müssen im Heimspiel gegen die abstiegsgefährdeten Gäste vom MTV Borstel-Sangenstedt aber drei weitere Punkte her. „Auch dieser Gegner muss erst mal niedergerungen werden. Dazu müssen wir den MTV hundertprozentig ernst nehmen. Aufpassen müssen wir besonders auf Borstels gefährliche Offensivkräfte Oleg Lich und Ali Hamade“, warnt Trainer Heiko Vollmer.

Diese Warnung kommt nicht von ungefähr, denn die Gäste haben zuletzt gute Ergebnisse erzielt und stehen in der Rückrundentabelle auf dem dritten Platz. Nur in der Vorwoche wurde das Team nach der deutlichen Heimniederlage gegen den TuS Celle FC wieder auf den Boden der Tatsachen geholt.

TuS Celle FC –SG Scharmbeck-Pattensen(Sonntag, 15 Uhr)

Das Abrutschen ins unattraktive Mittelfeld ist das, was TuS-Spielertrainer Andreas Gerdes-Wurpts unbedingt vermeiden will. Bislang ist das den auf Platz fünf liegenden Cellern, die erst 20 Spiele ausgetragen haben, ganz gut gelungen. Die Ausgangsposition der Blau-Gelben für das letzte Drittel der Saison könnte noch deutlich besser sein, hätte man sich nicht vor allem im heimischen Stadion einige dumme Punktverluste geleistet. „Wenn wir den Top-Teams der Liga weiter im Nacken sitzen wollen, dürfen wir uns weitere Ausrutscher gegen vermeintlich schwächere Teams nicht mehr erlauben“, sagt Gerdes-Wurpts.

In diese Kategorie fällt zweifellos auch die SG Scharmbeck-Pattensen. Der Tabellenzehnte hat zuletzt keine Bäume mehr ausgerissen und die vergangenen drei Spiele verloren. So ist der TuS Celle FC eindeutig in der Favoritenrolle. Da mit Sven Bothfeld, Marcel Kattenhorn und Dennis Ly drei wichtige Spieler wieder zur Verfügung stehen, gestaltet sich die Personalsituation bei den Cellern wieder entspannter.

TSV Winsen (Luhe) –TuS Eschede(Sonntag, 15 Uhr)

Für den TuS Eschede wird die Luft von Spieltag zu Spieltag immer dünner. Trotz aller Bemühungen will die Serie von Negativergebnissen einfach nicht abreißen. Seit nunmehr neun Spielen wartet das Team von Sven Ewert auf einen dreifachen Punktgewinn. Unweigerlich werden da Erinnerungen an den ähnlichen Saisonverlauf der vergangenen Spielzeit wach. Der Unterschied: Den Rettungsanker Relegationsplatz wird diesmal niemand werfen. Einen solchen gibt es nämlich in dieser Saison nicht. So muss sich der TuS Eschede schon aus eigener Kraft aus dem Abstiegssumpf befreien und mindestens vier Teams hinter sich lassen.

„Die Mannschaft ist nach wie vor intakt. Auch die neuerliche Niederlage gegen Maschen haben wir schnell abgehakt“, gibt sich TuS-Coach Ewert kämpferisch. Ob die Männer von der Aschau ihre Negativserie nun ausgerechnet beim Spitzenteam der TSV Winsen (Luhe) stoppen können, erscheint äußerst fraglich. „Wir haben im Heimspiel gegen Maschen gezeigt, dass wir nicht nur mithalten, sondern auch selbst agieren können“, sagt Trainer Sven Ewert. Sein Plan: Aus einer sicheren Abwehr spielen und auch in der Offensive Akzente setzen. Dabei ist Routinier Florian Schöning wieder mit von der Partie.

Eintracht Elbmarsch –SV Nienhagen(Sonntag, 15 Uhr)

Die jüngste Heimniederlage gegen den SV Essel hatte für den SVN zumindest tabellenmäßig keine negative Auswirkung. Noch steht man als Tabellenzwölfter „über dem Strich“. Die Gefahrenzone ist aber nach wie vor sehr nah, sodass dem Team von Trainer Marc Knauer ein Punktgewinn an der Elbe gut zu Gesicht stehen würde.

Knauer ist es egal, dass Gegner Elbmarsch die hohen Erwartungen bisher nicht erfüllen konnte. „Wir dürfen nur auf uns gucken und müssen unsere Tugenden in die Waagschale werfen. Da wir spielerisch mit vielen Teams nicht mithalten können, müssen wir das durch läuferischen und kämpferischen Einsatz wettmachen“, so Knauer. Er hofft, dass die wieder zur Verfügung stehenden Tobias Pankow und Alexander Tiegs dem Team mehr Stabilität verleihen.

Von Jochen Strehlau