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Fußball regional VfL Westercelle mit Schwung nach Cuxhaven
Sport Fußball regional VfL Westercelle mit Schwung nach Cuxhaven
13:52 01.09.2017
Von Heiko Hartung
Nils Wittenberg war gegen Uelzen - die einzige Spitze der Westerceller. Sorgt er - in Cuxhaven erneut für Torgefahr? Quelle: Oliver Knoblich
Westercelle

„Wo de Nordseewellen trekken an den Strand“ ... wollen die Landesliga-Fußballer des VfL Westercelle am Sonntag, 15 Uhr, drei Punkte einsammeln. Doch das sieht einfacher aus, als es ist: Zwar steht Gegner FC Eintracht Cuxhaven nach drei Niederlagen in drei Spielen am Tabellenende und muss gegen die Schwarz-Gelben zudem auf acht Kaderspieler verzichten, aber: „Die haben eine junge und spielstarke Truppe“, sagt VfL-Trainer Axel Güllert. Außerdem verlor Cuxhaven nicht gerade gegen Laufkundschaft: Gegen das momentane Spitzenduo Treubund Lüneburg und Emmendorf hat es jedes Team schwer.

Trotzdem geht Aufsteiger Westercelle die mit 220 Kilometern weiteste Auswärtsfahrt der Saison mit viel Schwung an. Den haben sich die Jungs von Güllert und seinem Trainerkollegen Heiko Vollmer vergangene Woche bei der Landesliga-Siegpremiere gegen Uelzen geholt. „Die Stimmung nach dem 3:2 war natürlich super“, sagt Güllert. Gleichzeitig wirkte der Dreier auch als Beruhigungspille. „Unsere Spieler haben gesehen, dass sie in der neuen Liga mithalten können.“

Aber der Erfolg hat auch Substanz gekostet, denn Westercelle hat sein System im Vergleich zu den beiden Auftaktpleiten umgestellt, lief früher an und setzte Uelzen mit laufintensivem Pressing mächtig unter Druck. „Das war ein Kraftakt. Aber wir haben wenig Gründe, die Taktik erneut umzustellen, denn die Jungs sind fit“, meint Güllert.

Die Startelf wird jedoch zwangsläufig anders aussehen: Timo Papendieck, der gegen Uelzen Rot sah, wurde für drei Spiele gesperrt. Auf seine Sechserposition könnte Louis Wilke aus der Innenverteidigung herausrücken, denn mit den zuletzt fehlenden Torben Vogel und Pascal Peschke kehren zwei Defensivkräfte in den Kader zurück. Kapitän Daniel Weiß läuft trotz einer Schulterprellung auf, die er sich gegen Uelzen zugezogen hatte. „Wir müssen die Verunsicherung der Cuxhavener ausnutzen, fordert Güllert.

Der VfL stellt für die Tour nach Cuxhaven einen Fanbus bereit. Der fährt bereits um 10 Uhr ab – eine halbe Stunde früher als zunächst geplant.