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Fußball regional VfL Westercelle will zurück an die Spitze
Sport Fußball regional VfL Westercelle will zurück an die Spitze
16:52 08.11.2018
Timo Schmidt (am Ball) und seine Wietzenbrucher stecken nicht auf, um aus dem Tabellenkeller heraus zu kommen. Oft schlägt sich der SCW aber durch eigene individuelle Fehler. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Vor einem hochinteressanten Duell steht SC Vorwerk in seinem Heimspiel gegen MTV Soltau. Wieder einmal krasser Außenseiter ist Abstiegskandidat SC Wietzenbruch in seiner Auswärtspartie beim VfL Maschen.

VfL Westercelle – TV Jahn Schneverdingen (Sonntag, 14 Uhr)

Nach der jüngsten 0:2-Niederlage beim MTV Egestorf war die Tabellenführung für die junge Westerceller Truppe dahin – Kontrahent TSV Elstorf übernahm den „Platz an der Sonne“. „Auswärts lassen wir uns hin und wieder noch beeindrucken, aber zu Hause haben wir immer noch eine makellose weiße Weste. Und die wollen wir auch gegen Schneverdingen verteidigen“, unterstreicht VfL-Trainer Heiko Vollmer.

Mit dem diesjährigen Bezirkspokalsieger kommt ein Team an die Wilhelm-Hasselmann-Straße, das bisher die Konstanz vermissen ließ. Das belegt auch die Heimniederlage gegen MTV Bostel-Sangenstedt vom vergangenen Sonntag. „Trotzdem habe ich Schneverdingen noch auf dem Zettel. Das ist eine gestandene Bezirksliga-Mannschaft, die ordentlich zur Sache geht. Deshalb wird das auch ein ganz schweres Spiel für uns“, meint Vollmer. Die offensivstarken Gäste haben mit den Brüdern Niklas und Jascha Goelitzer zwei sehr torgefährliche Akteure in ihren Reihen. „Mit 27 Gegentoren ist der TV Jahn hinten allerdings anfällig. Darum wollen wir deren Abwehr gleich ordentlich beschäftigen. Ganz wichtig ist, dass wir unsere Chancenverwertung verbessern und uns für unseren meist hohen Aufwand belohnen“, fordert der VfL-Trainer, der noch vor der Winterpause die 40-Punkte-Marke überspringen will. Positiv stimmt ihn, dass Alexander Laube und Kai Broschinski nach ihren Sperren wieder dabei sind. Auch Niklas Pautsch steht nach seiner Verletzung wieder zur Verfügung. „Wir haben einen gut gefüllten Kader, der uns genug Optionen bietet. Ich gehe davon aus, dass wir auf einigen Positionen umstellen werden“, kündigt Vollmer an.

SC Vorwerk Celle – MTV Soltau (Sonntag, 15 Uhr)

Beide Teams verloren am letzten Sonntag ihre Spiele und haben auch sonst ein wenig von ihrem Anfangselan eingebüßt. Die mit viel Vorschusslorbeeren in die Saison gestarteten Soltauer mussten schon vor Wochen ihren Platz an der Tabellenspitze räumen, während die Vorwerker nach den beiden letzten Niederlagen noch weiter ins Mittelfeld abgerutscht sind. Der achte Tabellenplatz ist für den Celler Aufsteiger zwar immer noch eine sehr respektable Platzierung, doch die Ansprüche von SCV-Trainer Stefan Mainka an sein Team sind höher. „Es ist schon etwas ärgerlich, dass wir, auch bedingt durch unsere Personalknappheit, den Anschluss an die Spitzenteams etwas verloren haben. Aber wir wollen wieder oben ranrücken und deshalb muss diese Partie unbedingt gewonnen werden“, so Coach Mainka. Doch nahezu identisch dürfte die Denkweise von Soltaus Trainer Mathias Grabs sein. Dieser hofft auf die Treffsicherheit seines Ausnahmekönners Hassan-Sascha Turgut sowie auf die Routine von Altmeister Sebastian Meene.

VfL Maschen – SC Wietzenbruch (Sonntag, 14 Uhr)

Vor der Saison war SCW-Trainer Eike Mach, der einen Platz im gehobenen Mittelfeld als Zielsetzung ausgab, noch voller Zuversicht. Doch längst hat ihn die harte Realität eines besseren belehrt. Mit gerade einmal vier Zählern hängen die Wietzenbrucher tief am Tabellenende fest. Dabei kann man dem SCW den Willen zu punkten nicht absprechen. Auch spielerisch ist der Unterschied zur Konkurrenz nicht wirklich groß. „Am Ende schlagen wir uns durch individuelle Aussetzer immer selbst. Es ist wie verhext“, stellte der gefrustete Spielmacher Kais Manai nach der 2:4 Niederlage gegen Eintracht Elbmarsch fest.

Jetzt geht die Reise des Tabellenvorletzten zum seit sechs Spielen ungeschlagenen VfL Maschen. Da erscheint die nächste Niederlage der Blau-Roten vorprogrammiert. Doch Fußball-Wunder gibt es immer wieder und genau darauf hoffen die sportlich so gebeutelten Wietzenbrucher.

Von Jochen Strehlau

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