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Fußball regional Weichenstellung beim TuS Celle FC
Sport Fußball regional Weichenstellung beim TuS Celle FC
18:30 03.04.2018
Quelle: Jochen Strehlau
Celle Stadt

„Ich freue mich auf diese sicherlich nicht leichte, aber dafür sehr reizvolle Aufgabe“, so C-Lizenz-Inhaber Knauer, der als Co-Trainer bei MTV/Eintracht Celle und als hauptverantwortlicher Coach bei TuS Eschede und SV Nienhagen schon eine Menge Erfahrung im Trainergeschäft gesammelt hat. „Ruhe und Kontinuität müssen nach vielen vergeblichen Anläufen jetzt endlich beim TuS FC einkehren. Nur sportliche Belange und nicht irgendwelche Personen dürfen im Vordergrund stehen. Wir müssen mit beiden Füßen auf dem Boden bleiben und dürfen uns nicht zu irgendwelchen „Hau-Ruck-Aktionen“ hinreißen lassen“, umreißt Knauer seine Vorstellung für effektives Arbeiten. Als spielender Co-Trainer wird Nils Speckmann (30), der noch bis Saisonende als Trainer weitermachen wird, dann Knauer zur Seite stehen. Doch wenn auch nicht auf dem Trainingsplatz, steht der 47-jährige mit der Kaderplanung ab sofort für seinen neuen Verein in der Pflicht. „Die Gespräche mit potenziellen Neuzugängen beginnen jetzt“, sagt Knauer, der sich wieder mehr Konkurrenzkampf in dem zur Zeit recht kleinen TuS-Kader wünscht. „Ich halte Marc Knauer für eine echte Trainerpersönlichkeit. Mit seiner Fachkompetenz ist er für uns die beste Lösung“, sieht Nils Speckmann den TuS FC für die Zukunft gut aufgestellt. Und auch Klubchef Wolfgang Lidle freut sich darüber, dass Knauer für das Traineramt gewonnen werden konnte. „Marc bringt als früherer Spieler des TuS FC den nötigen „Stallgeruch“ mit und passt deshalb gut zu uns. Er kennt die Bezirksliga, hat ein Auge für neue Spieler und ist mit dem Herzen dabei. Außerdem ist es wichtig, dass die Mannschaft jetzt schon weiß, wie es weitergeht“, so Lidle.

Torjäger hängt ein Jahr dran: Und weiter geht auch das Engagement von Torjäger Andreas Gerdes-Wurpts (Foto) beim TuS FC. Der 37-jährige Ex-Profi, der die Fußballschuhe auch schon für Kickers Emden, BV Cloppenburg, SV Meppen und den BSV Rehden schnürte, hält den Blau-Gelben damit auch im dritten Jahr die Treue. „Andreas fühlt sich sehr wohl bei uns und hat lukrative Angebote aus dem Raum Bremen ausgeschlagen. Er ist ein sympathischer Mensch ohne Starallüren und setzt damit als Zugpferd auch ein Zeichen für unsere junge Mannschaft“, betont Lidle. Dieser sieht für den Verein mittelfristig eine gute Perspektive. „Wir stehen nicht mehr unter ganz so großem finanziellen Druck. Die allgemeine Entwicklung ist positiv“, erklärt Lidle. Doch ganz sorgenfrei ist man an der Nienburger Straße nicht. „Der Klassenerhalt ist noch längst nicht in trockenen Tüchern. Insbesondere in den kommenden Heimspielen müssen wir die nötigen Punkte gegen den Abstieg holen“, fordert der umtriebige Trainer Nils Speckmann.

Von Jochen Strehlau

Die beiden Teilnehmer des Endspiels um den Fußball-A-Pokal auf Kreisebene sind gefunden. Der TSV Wietze siegte überraschend im Halbfinale gegen den TuS Bröckel und SC Vorwerk behielt beim MTV Eintracht Celle II die Oberhand. Das Stadtderby wurde allerdings erst im Elfmeterschießen entschieden, nach 90 Minuten hatte es 1:1 gestanden.

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Der große Gewinner des Doppelspieltags in der Fußball-Bezirksliga hieß aus Celler Sicht SC Wietzenbruch. Mit vier gewonnenen Punkten setzte sich das Team vom neuen Trainer Eike Mach deutlich von den Abstiegsrängen ab. Dagegen standen der TuS Celle FC und TuS Eschede gänzlich mit leeren Händen da, wobei beide Teams in ihren Montagsspielen allerdings viel Pech entwickelten.

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Auch über die Osterfeiertage vielen wieder zwei Begegnungen den schlechten Platzverhältnissen zum Opfer. Die für Samstag angesetzten Spiele zwischen Firat Bergen und Garßen sowie Hermannsburg und Oldau fanden nicht statt. Der SV Dicle Celle hat im Abstiegskampf, bei der 0:5-Niederlage in Eicklingen, den nächsten Dämpfer erhalten und liegt jetzt sechs Punkte vom rettenden Ufer entfernt. Nach der dritten Niederlage in der Rückrunde sind die hoch eingeschätzten Eldinger auf den vorletzten Platz abgerutscht und sind weiter auf der Suche nach ihrer Form. Den größten Sprung in der Tabelle machte Firat Bergen, der jetzt auf Platz sechs liegen.

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