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Fußball regional Westercelle hilft im Abstiegsgipfel nur ein Sieg
Sport Fußball regional Westercelle hilft im Abstiegsgipfel nur ein Sieg
15:31 15.05.2018
Von Christoph Zimmer
Hinter dem Einsatz von VfL-Spieler Alexander Laube (vorne) steht ein Fragezeichen. Quelle: David Borghoff
Westercelle

Wie ernst die Situation ist, verrät ein Blick auf die Tabelle. Dort liegt der Aufsteiger mit drei Punkten Rückstand zum rettenden Ufer auf dem ersten Abstiegsplatz. Zwar hat der VfL ein Spiel weniger als Teutonia Uelzen auf dem ersten Nichtabstiegsplatz. Allerdings ist Westercelle die Mannschaft aus dem Tabellenkeller mit dem am Abstand schlechtesten Torverhältnis. Etelsen könnte mit einem Sieg an den Gastgebern vorbeiziehen und die Situation weiter verschärfen. „Wir können alle die Tabelle lesen und sind uns der Situation absolut bewusst“, sagt Vollmer.

Um den Spielern nach den anstrengenden und kraftraubenden Wochen mit den vielen Nachholspielen zuletzt ein wenig Ruhe zu geben, verordnete er seiner Mannschaft gestern einen trainingsfreien Tag. „Die Jungs müssen den Kopf frei kriegen und mit Ruhe an die nächste Aufgabe gehen“, sagt Vollmer. Das ist gegen Etelsen besonders wichtig. Mit 54 Toren haben die Gäste den drittbesten Angriff, 68 Gegentore bedeuten allerdings auch den zweitschlechtesten Wert der Liga. „Das sind immer ganz wilde Spiele. Wir müssen die Aufgabe ruhig und sachlich angehen, um sie früh aus dem Spiel zu nehmen“, sagt Vollmer vor dem Duell gegen einen „ausgesprochen unangenehmen Gegner“.

Die personelle Situation ist weiter angespannt. Hinter den Einsätzen von Kai Broschinski (Oberschekelzerrung) und Alexander Laube (Virusinfektion) stehen noch große Fragezeichen. „Wir werden kurzfristig entscheiden müssen, wer spielt und wer nicht“, sagt der Trainer. Dafür ist mit Tim Cewe der Winterneuzugang vom TuS Celle FC nach seiner Sperre endlich spielberechtigt. Torben Vogel steht nach seinem Urlaub vor einer Rückkehr in die Startelf. „Wir haben genug Optionen und werden eine gute Mannschaft ins Spiel schicken“, gibt sich Vollmer zuversichtlich.

Dominik Blancbois, den alle Welt nur „Bodo“ nennt, nimmt seinen Hut, ist nach vier Jahren nicht mehr Trainer der Handballfrauen von TuS Bergen. Doch er bleibt dem Verein mindestens als Spieler erhalten. Und er ist für den Verein mehr als nur Spieler und Coach – zusammen mit seinem Vater Uwe ist er wohl so etwas wie die Seele des Klubs.

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