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Fußball regional Westercelle will in Meckelfeld das nächste Achtungszeichen setzen
Sport Fußball regional Westercelle will in Meckelfeld das nächste Achtungszeichen setzen
14:30 27.10.2017
Von Heiko Hartung
Der Westerceller - Till Heuchert (rechts) zeigte sich zuletzt treffsicher. Quelle: Oliver Knoblich
Westercelle

Der bisherige Saisonverlauf bei den Schwarz-Gelben zeigt viele Parallelen zu dem der Gastgeber auf: Wie für Westercelle war Rang acht die beste Saisonplatzierung des TVM, beide Teams standen nie schlechter als auf Rang 14. Momentan sind sie punktgleiche Tabellennachbarn und stehen beide über den vier Abstiegsrängen – allerdings hat das Team aus dem Landkreis Harburg eine Partie weniger absolviert. „Da sind noch einige Vereine, die durch Erfolge in ihren Nachholspielen an uns vorbeiziehen können“, warnt Güllert vor einem trügerischen Blick auf die Tabelle.

Was nicht trügt, ist der gute Eindruck, den die beiden U19-Spieler Niklas Brandt und Erwin Oldenburger (beide 18 Jahre alt) gegen Ritterhude hinterlassen haben. Während Brandt bei seinem Landesliga-Debüt über die volle Spielzeit als Linksverteidiger überzeugte, verdiente sich auch Oldenburger für seinen 25-minütigen Einsatz im Mittelfeld ein Trainer-Lob: „Es war kaum ein Unterschied zu den Stammkräften zu sehen, beide haben sich auch taktisch nahtlos eingefügt. Das spricht für die Qualität unserer Jugendarbeit“, freut sich Güllert. Ob die beiden Talente auch in Meckelfeld dabei sind, darauf wollte sich Güllert gestern nicht festlegen: „Die U19 hat für sie Vorrang, wir werden die Jungs nicht verheizen.“

Ist am Sonntag wohl auch nicht zwingend nötig: Innenverteidiger Lars Preißner steht ebenso wieder zur Verfügung wie Außenverteidiger Philip Boie nach seiner Gelbsperre. Dafür fehlen allerdings die Defensivkräfte Nils Lampe (Urlaub) und Pascal Peschke (Gelbsperre).

Im Spiel der Meckelfelder gelte es vor allem, Torjäger Marius Wilms (fünf Tore in sieben Einsätzen) auszuschalten. „Wenn uns das gelingt und unsere Stürmer wieder genauso treffsicher sind, können wir vielleicht das nächste Achtungszeichen in der Liga setzen“, hofft Güllert.