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Fußball regional Westerceller Jugendteams mit Licht und Schatten
Sport Fußball regional Westerceller Jugendteams mit Licht und Schatten
18:43 20.08.2017
Westercelles Lennart Röhrs zieht Richtung Tor.Die U16 des VfL gewann mit 2:0 gegen die JSG Aue Holdenstedt. Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

U19-Landesliga

Nach ihrem Auftaktsieg musste sich die U19 II des VfL Westercelle bei der JSG Apensen/Harsefeld erneut beweisen – mit einem Punkt im Gepäck zeigte sich VfL-Interimstrainer und Jugendleiter Marc Siegesmund nach dem 2:2 zufrieden: „Aufgrund der personellen Situation war ein Unentschieden das Maximum, was wir herausholen konnten.“

Mithilfe dreier Spieler der U19, die vor allem im Abwehrverbund für Stabilität sorgten, sowie durch U17-Keeper Dominik Lowag, der auf einen Einsatz in der Niedersachsenliga zugunsten der U19 II verzichtete, hatten die Westerceller im ersten Durchgang zwar mehr Ballbesitz zu verzeichnen, die Hausherren nach einem Fernschuss aus 20 Metern dafür aber die Führung (10.). Mitte des ersten Durchgangs sorgte Korhan Ziraatci nach einem Konter für den Ausgleich (26.), auf den die JSG mit dem erneuten Führungstreffer jedoch die passende Antwort parat hatte (42.).

Nach einer Umstellung setzte der VfL immer wieder Nadelstiche und kam nach einem Diagonalball und der darauffolgenden Ablage auf Salim Turay zum verdienten Ausgleich (51.). „Es war ein verdientes, am Ende aber auch glückliches 2:2“, zeigte sich Siegesmund, der von Malte Stellmach unterstützt wurde, erfreut. Anders sah es bei den Platzverhältnissen auf dem sandigen Kunstrasen aus: „Wir hätten auch auf einem Tennis-Hartplatz spielen können.“

VfL Westercelle: Lowag – Armstrong, Blunck, Miladinovic, Otte, Aslan, Ziraatci, Glensk, Turay, Zaton, Heinemann; eingewechselt: Feller, Lowa, Rezai.

U16-Landesliga

Nachdem die SG MTV Eintracht/TuS Celle FC am ersten Spieltag gegen die JSG Aue Holdenstedt bereits ihre ersten drei Punkte einfuhr, war nun der VfL Westercelle mit einem 2:0-Heimsieg gegen den Aufsteiger an der Reihe. „Der Sieg war nie gefährdet, es war aber sicherlich auch kein spektakuläres Spiel“, so VfL-Trainer Dennis Hadler. Nach einem langen Pass durch die Schnittstelle der Abwehr setzt sich Dominik Gärtner im Laufduell durch und machte da weiter, wo er letzte Saison aufgehört hatte und schoss den Ball ins Netz (24.).

Die Westerceller zeigten sich teilweise zu hektisch im Spielaufbau, bauten aber nach einem Spielzug die Führung durch den Treffer von Joachim Pralle aus (58.). „Es war wichtig, dass wir zu null gespielt haben“, lautete Hadlers Fazit nach der Partie. „Da sieht man, dass das Defensivtraining gefruchtet hat.“ Am nächsten Spieltag steht mit dem Celler Derby zwischen dem VfL und der SG ein echtes Highlight sowie eine Standortbestimmung für beide Celler Teams an.

VfL Westercelle: Jaeger – Schumann, Hoppenstedt, Jurzica, Schlumbohm, Echner, Pralle, Ebel, Hübner, Röhrs.

U15-Landesliga

Mit der Hoffnung, trotz eines 0:3-Rückstand noch etwas Zählbares mitzunehmen, lief Abwehrspieler Louis Kindsvater nach einem Sprint um den gegnerischen Torwart alleine auf das Tor zu – das 3:3 praktisch auf dem Fuß. Wenig später war die Aufregung groß. Dies war nicht dem Westerceller Jubel, sondern den Protesten geschuldet, nachdem der stark spielende Kindsvater auf dem Weg zum Unentschieden aus Westerceller Sicht gefoult wurde. Der Elfmeterpfiff blieb aus, den Schwarz-Gelben eine erfolgreiche Aufholjagd verwehrt.

Kurz zuvor hatten Miguel Tüzün (64., Foulelfmeter) sowie Kolilay Karak (69.) die Hoffnung auf einen Punkt aufflammen lassen, nachdem der VfL Mitte der zweiten Halbzeit geschlagen schien (24., 44., 50.). „Der MTV ist dann mit Druck und Tempo aus der Kabine gekommen, da hatten wir Schwierigkeiten mitzuhalten“, berichtet VfL-Trainer Jonas Sieme, der auf drei verletzte Stammspieler verzichten musste, mit Ole Weiß jedoch einen herausragenden Torwart in seinen Reihen hatte. „Wir haben in der ersten Halbzeit gut mitgehalten, aber zu viel Kraft gelassen.“ Den Aufreger des Spiels kurz vor Schluss sah Sieme aus folgender Perspektive: „Das war das eigentliche sichere 3:3, was einem dann nicht gegeben wird. Schade, dass man dann nichts Zählbares mitnimmt.“

VfL Westercelle: Weiß – A. Sacik, Kindsvater, Mpumuliza, K. Karak, Premper, Tüzün, J. Sacik, Pulst, L. Karak, Kramer; eingewechselt: Basaldua, Daines, Winter.

Von Noah Heinemann