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Fußball regional Westerceller U17 bangt um guten Rhythmus
Sport Fußball regional Westerceller U17 bangt um guten Rhythmus
15:10 19.10.2017
Celle

Für die U17-Niedersachsenliga-Fußballer des VfL Westercelle geht mit der Spielpause nach den Herbstferien „die Ruhe vor dem Sturm“ zu Ende. Angesichts des Spitzenspiels zwischen der B-Jugend des VfL und Eintracht Braunschweig II, welches morgen um 16 Uhr auf dem Kunstrasenplatz des NLZ-Geländes des Zweitligisten angepfiffen wird, darf man getrost von einem Sturm sprechen, wie es VfL-Trainer Klaus-Ulrich Fiedler vermittelt: „Es wir definitiv eine Standortbestimmung und ein echter Härtetest für uns. Danach können wir unsere Leistung noch besser einordnen.“

Die Braunschweiger Eintracht bekleidet zurzeit mit einer optimalen Punktausbeute von 18 Zählern aus sechs Spielen den zweiten Rang, gefolgt vom VfL mit 13 Punkten auf Platz drei. Dass die Ruhe vor dem anstehenden Spitzenspiel nun aufgrund eines Spielausfalls, den Herbstferien sowie zuletzt dem spielfreien Wochenende trotz einiger Testspiele vier Wochen dauerte, beunruhigt Fiedler: „Es ist eine spannende Frage, ob die lange Unterbrechung uns aus dem Rhythmus gebracht hat. Man weiß nicht recht, wo man steht.“ Mit einer etwas defensiveren Ausrichtung und der richtigen Einstellung hofft Fiedler darauf, die Serie der Löwen brechen zu können. Ob er dabei auf Younes Barikzehi zurückgreifen kann, steht aufgrund einer Zerrung noch in den Sternen: „Er ist in letzter Zeit sehr gut drauf und könnte uns mit seinem Tempo gut helfen“, so der Westerceller Trainer.

Weniger spektakulär, dafür aber mindestens genauso wichtig wird die Partie der Westerceller U19 in der Niedersachsenliga gegen den VfL Güldenstern Stade. Wenn die Partie am Samstag auf dem Westerceller Sportplatz um 16 Uhr angepfiffen wird, geht es für beide Mannschaften aus dem Tabellenkeller um überlebenswichtige Punkte: Die Schwarz-Gelben stehen mit sechs Zählern auf dem zehnten Rang, während die Stader mit drei Punkten den zwölften Platz bekleiden.

So richtig voran kamen die Westerceller in letzter Zeit nicht, bei drei der letzten vier Partien teilte man sich die Punkte mit den Kontrahenten. „Wir haben zuletzt zwei gute und zufriedenstellende Spiele abgeliefert“, zeigt sich VfL-Trainer Ulrich Busse mit dem ersten Entwicklungsschritt zufrieden. „Aber mit einem Unentschieden treten wir auf der Stelle. Schön spielen und einen Punkt mitnehmen – das ist zu wenig.“

Gegen die Gäste aus Stade soll daher der zweite Saisonsieg her: An welchen Stellschrauben dafür gedreht werden muss, ist beim VfL laut Busse längst bekannt: „Wir müssen unsere Chancenverwertung verbessern und hungrig auf Tore sein.“ Die Schwarz-Gelben stellen zurzeit mit sechs erzielten Treffern die schwächste Offensive der gesamten Liga.

Von Noah Heinemann